Pinterest loves Tailwind: Der umfassende Tailwind Guide für Anfänger

Pinterest loves Tailwind: Der umfassende Tailwind Guide für Anfänger

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Du als Unternehmer/in strebst nach Effizienz in Form von automatisierten Prozessen. Insbesondere für Marketing Maßnahmen möchtest Du so wenig Zeit wie möglich aufwenden, um zeitsparend zu arbeiten, damit Du Dich auf Deine Kernkompetenz konzentrieren kannst.

Um möglichst viel Reichweite über Pinterest zu generieren, um Deine Sichtbarkeit zu steigern und neue Kunden zu gewinnen, solltest Du wie die erfolgreichsten Pinner zwischen 15 und 25 Pins pro Tag bei Pinterest pinnen. „Wer hat denn dafür Zeit???“ fragst Du Dich jetzt bestimmt. Die Antwort: Niemand! Die gute Neuigkeit: Es gibt dafür die perfekte Lösung. Das Automatisierungstool Tailwind* spart Dir nicht nur enorm viel Zeit beim Pinterest Management, es steigert auch Deine organische Reichweite und hilft Dir dabei, Deine Strategie langfristig zu verbessern. Alles Wissenswerte zu Tailwind* erfährst Du im heutigen Beitrag.

Was ist Tailwind* und warum brauche ich es?

Tailwind ist offizieller Marketing-Partner von Pinterest und damit bestens auf die Besonderheiten der Bildersuchmaschine Pinterest ausgerichtet. Um bei Pinterest erfolgreich zu sein, solltest Du regelmäßig pinnen. Die erfolgreichsten Accounts pinnen zwischen 15 und 25 Pins pro Tag über den Tag verteilt. Dieses Automatisierungstool spart Dir enorm viel Zeit beim Pinnen, indem es Prozesse automatisiert, es hilft Dir bei der Analyse deines Pinterest Marketings und der Verbesserung Deiner Pinterest Strategie, um den Traffic auf Deiner Seite zu maximieren, damit Du neue Kunden gewinnst.

Das Automatisierungstool Tailwind* umfasst folgende Funktionen:

  • Du kannst automatisiert regelmäßig pinnen, ohne ständig vor Deinem Rechner zu sitzen (auch Monate im Voraus), wodurch Du Deine Reichweite steigerst.
  • Du kannst sowohl eigene als auch fremde Pins mit Tailwind* einplanen.
  • Du kannst die Pins genau dann ausliefern, wenn Deine Zielgruppe online ist.
  • Du kannst einen Pin auf unterschiedlichen Boards mit nur einem Klick pinnen.
  • Tailwind Tribes dienen der gegenseitigen Unterstützung zu Deinem Lieblingsthema und steigern Deine Reichweite.
  • Du kannst anhand der Analysefunktion untersuchen, welche Boards und Pins Dir die größte Reichweite bringen.

Die 3 wichtigsten Vorteile von Tailwind*

Vorteil Nr. 1: Durch das regelmäßige Pinnen steigerst Du Deine Reichweite bei Pinterest.

Vorteil Nr. 2: Durch die Automatisierung des Pinnens hast Du eine enorme Zeitersparnis und kannst Dein Pinterest Marketing innerhalb von 1h pro Woche erledigen. Auch bei 25 Pins pro Tag 😉

Vorteil Nr. 3: Tailwind* ist auf die Besonderheiten von Pinterest als Bildersuchmaschine ausgerichtet, so dass es Dir so effizient wie möglich zu nachhaltigem Erfolg verhilft.

Was kostet Tailwind*?

Die kostenfreie Testphase bei Tailwind* erlaubt es Dir, insgesamt 100 Pins einzuplanen. Dafür hast Du kein zeitliches Limit, kannst die Pins also auch auf 3 Monate verteilen (was ist allerdings nicht tun würde, weil Du dann nur 1 Pin pro Tag ausspielen würdest). Aus meiner Sicht führt aber kein Weg daran vorbei, die Bezahlversion Pinterest Plus von Tailwind* zu buchen. Für 9,99$ bei jährlicher Zahlungsweise kannst Du alle Funktionen nutzen und kannst unbegrenzt (eigene und fremde) Pins einplanen. Mit meinem Affiliate-Link* bekommst Du noch einen Monat gratis zusätzlich geschenkt.

Inbegriffen sind im Paket Pinterest Plus eine unbegrenzte Anzahl an Pins, ein Pinterest Account, 5 Tailwind Tribes (dazu später mehr) sowie 250 Smartloop Pins.

Wer mit Pinterest den maximalen Traffic erreichen möchte, kommt um die Bezahlversion nicht herum.

Die 5 ersten Schritte bei Tailwind*

Tailwind bietet hauseigene Erklärungen an, um sich bei diesem Tool zurecht zu finden. Du findest sie unter folgendem Link.

Für die Ersteinrichtung sind 5 einfache Schritte erforderlich:

Schritt 1: Registrierung

Du kannst Dich mit Deinem Pinterest Account bei Tailwind* registrieren. Dazu brauchst Du keine Kreditkarte. Super schnell und super einfach! Klick dazu bei Tailwind* einfach auf „Signup with Pinterest“:

Schritt 2: Zeitplan festlegen

Gehe dazu unter Publisher (3. Icon unter Deinem Profilbild in der linken Leiste) und klicke rechts oben auf „Your schedule“ (siehe blauen Kasten):

Hier solltest Du zunächst Deine Zeitzone richtig einstellen (siehe 1 im nächsten Bild), indem Du im Drop-down-Menü die richtige Zeitzone auswählst. Unter 2 kannst Du bei „Smart Schedule“ die Anzahl Deiner täglichen Pins festlegen, indem Du auf „Recreate Schedule“ klickst und die gewünschte Zahl eingibst. Du kannst hier alles zwischen 5 und 40 eingeben. Bei über 40 Pins pro Tag warnt Tailwind davor, als Spam deklariert zu werden. Die erfolgreichsten Pinner pinnen zwischen 15 und 25 Pins pro Tag. Mindestens 5 Pins pro Tag sollten es auf jeden Fall sein.

In der Mitte befindet sich Dein Smart Schedule. Tailwind schlägt Dir hier die besten Zeiten zum Pinnen vor. Du kannst sie aber jederzeit an das Pinverhalten Deiner Zielgruppe anpassen, indem Du bei Google Analytics schaust, wann Deine Zielgruppe am häufigsten online ist. Die grün hinterlegten Slots sind bereits terminierte, die weiß hinterlegten Slots werden als Ergänzung von Tailwind vorgeschlagen. Die von Dir per „Add Time Slot“ zu einer beliebigen Uhrzeit gesetzten Zeitslots sind grau. Die weiß hinterlegten Slots mit buntem Rand zeigen, wann die Pins aus dem Smartloop (dazu später mehr) ausgespielt werden.

Schritt 3: Boardlisten erstellen

Mit Boardlisten verfügt Tailwind* über eine weitere zeitsparende Funktion. Du kannst thematisch zusammenhängende Boards in einer Liste zusammenfügen. Wenn Du dann einen Pin zu genau diesem Thema einplanst, brauchst Du dem Pin nicht jede Pinnwand einzeln zuzuordnen, sondern kannst einfach die Boardliste eintragen und im Nu hast Du statt nur einem Board bis zu 10 Boards zugeordnet, auf denen der Pin nach und nach ausgespielt wird. Tailwind empfiehlt, einen Pin auf max. 10 Boards zu verteilen. Relevanz vor Quantität ist die Devise! Aus diesem Grund sollten die Boardlisten auch nicht unbedingt über mehr Boards verfügen.

Ich habe zum Beispiel eine Boardliste zum Thema Pinterest (rechte Liste).

In dieser Liste befinden sich alle Pinnwände, die ich zu meinen Pinterest-Pin häufig verwende.

Erstellen kannst Du eine Boardliste, indem Du unter „Publisher“ (3. Icon unter dem Profilbild in der linken Leiste) auf Board List gehst (6. Reiter oben). Nach Klick auf „Click to add a list“ erscheint eine neue Liste, der Du einen eigenen Titel vergeben kannst. Bei „Type a Board Name“ kannst Du nun alle thematisch zusammenhängenden Boards eintragen. Wo Du die Liste eintragen kannst, erzähle ich Dir im weiteren Verlauf.

Schritt 4: Smartloop(s) einrichten

Der Smartloop ist eine Funktion, um Pins in regelmäßigen Abständen oder auch saisonal automatisch bei Pinterest auf mehreren Boards auszuspielen bzw. zu pinnen, ohne sie noch einmal manuell einplanen zu müssen. Da Pinterest jedoch bevorzugt auf neuen Content setzt, sollte diese Funktion sparsam eingesetzt werden. Für Deine erfolgreichen Pins kannst Du den Smartloop aber getrost in Anspruch nehmen. Welche Pins besonders erfolgreich sind, erfährst Du in den Pinterest Analytics oder den Tailwind Analytics.

Einen Smartloop kannst Du erstellen, wenn Du unter „Publisher“ (3. Icon unter dem Profilbild in der linken Leiste) auf „Smartloop“ gehst (3. Reiter oben). Klicke auf „New Loop“ (grüner Button links). Dann wirst Du direkt gefragt, ob es sich um Evergreens oder saisonale Pins handelt:

Wähle das für Dich passende aus und vergib einen Loop-Namen sowie die Boards (=Default Boards), auf denen Deine erfolgreichen Pins gepinnt werden sollten (siehe nächstes Bild). Hier kannst Du auch den Namen Deiner soeben erstellen Board-Liste vergeben:

Du kannst rechts unten zusätzlich auswählen, ob die Pins ganzjährig oder nur in einer festgelegten Zeitspanne loopen sollen. Wenn Du die drei Sachen auf dieser Seite festgelegt hast, gelangst Du über den Klick auf den blauen Button zur Auswahl Deiner Pins. Klick die erfolgreichsten Pins an, um sie in den Smartloop aufzunehmen. Wenn Du Deine Auswahl getroffen hast, klicke auf den blauen Button rechts unten. Hier kannst Du auswählen, wie häufig die Pins ausgespielt werden (rechts) und ob Sie Teil Deines bereits festgelegten Zeitplans sind oder zusätzlich ausgespielt werden sollen (links):

Mit dem Klick auf den blauen Button schließt Du diesen Vorgang ab. Insgesamt kannst Du 250 Pins im Tailwind* Plus Plan aufnehmen. Falls Du mehr brauchst, kannst Du ein Upgrade buchen.

Schritt 5: Mitglied bei Tailwind Tribes werden

Für noch mehr Reichweite kannst Du Mitglied bei Tailwind Tribes werden. Du kannst Dir das in etwa wie Gruppenboards bei Pinterest vorstellen. Auf einem Tribe pinnen Pinterest Nutzer zu einem bestimmten Thema. Der Vorteil von Tribes ggü. Gruppenboards ist, dass alle dortigen Mitglieder über die kostenpflichtige Tailwind* Plus Lizenz verfügen, so dass das Commitment weitaus stärker ausgeprägt ist als bei Gruppenboards, in denen auch private User unterwegs sind.

Du teilst dort Deine besten Pins zu einem Thema, so dass diese von anderen Nutzern weitergepinnt werden. Gleichzeitig hast Du Zugang zu hochwertigem Fremdcontent, der für Deine Zielgruppe interessant sein kann. Damit kannst Du dann Deinen Queue (=Deine Warteschlangee) füllen. Auf diese Weise könnt ihr gemeinsam schneller wachsen. Win-win!!!

Wenn Du die Tailwind* Plus Lizenz hast, sind 5 Tribes und 30 eigene Pins, die Du dort ausspielen kannst, inbegriffen. Möchtest Du Mitglied in mehr als 5 Tribes sein, kannst Du ein Upgrade erwerben.

Um Mitglied bei einem Tribe zu werden, musst Du erstmal passende Tribes finden. Dazu gehst Du unter „Tribes“ (2. Icon unter Deinem Profilbild in der linken Leiste) und klickst auf „Find a Tribe“ (2. Reiter oben):

Gib in die Suchleiste Keywords Deiner Nische ein und such Dir passende Tribes aus den Suchergebnissen heraus:

Mitglied wirst Du, indem Du entweder eine Anfrage stellst (=“Request to join“) oder direkt beitrittst (=“Join Now“). Achte auf eine gute Aktivität des Tribes. Dann kannst Du davon ausgehen, dass Deine Pins auch weitergepinnt werden.

Sichere Dir meine 5 ultimativen Tipps zur SEO-Optimierung bei Pinterest:

Wie plane ich Pins mit Tailwind* ein?

Kommen wir nun zum Herzstück von Tailwind*: Zum Einplanen der Pins. Du kannst sowohl eigene Pins als auch fremde Pins mit Tailwind* einplanen.   

Eigene Pins einplanen

Dazu gehst Du unter „Publisher“ (3. Icon unter dem Profilbild in der linken Leiste) auf „Drafts“ (1. Reiter oben).

Du kannst Deine fertigen Pin-Grafiken nun entweder per Drag and Drop in das Tailwindfenster schieben (auf die Fläche, wo sich die anderen Grafiken in der Mitte befinden) oder Du klickst alternativ auf „Upload Photos/Videos“ links oben unter der Download-Wolke und wählst die entsprechenden Dateien auf Deinem Computer aus, die hochgeladen werden sollen. Wenn der Upload erfolgreich war, siehst Du nun Deine hochgeladenen Grafiken:

Zunächst vergibst Du unter „Add Board to All:“ (mittig oben) alle Pinnwände / Boards, auf die Deine Grafiken gepinnt werden soll. Du kannst hier auch die zu Beginn erstellten Board-Liste eingeben. Falls Du bei einzelnen Grafiken noch zusätzliche Boards vergeben möchtest, kannst Du direkt unter der entsprechenden Pin-Grafik im Feld „Type a Board Name“ noch weitere Boards ergänzen.

Als nächstes klickst Du da, wo aktuell die URL zu Deiner Homepage steht, zweimal drauf, um den Link zum entsprechenden Blogbeitrag (oder auch Produkt) einzugeben (blau markiert):

Ich gebe die URL vor allen weiteren Informationen ein, da Tailwind* sich dann unter „Enter a Pin Title“ und „Enter a Description“ automatisch die im Blogbeitrag hinterlegten Inhalte zieht (wenn Du Rich Pins eingerichtet hast).  Natürlich hast Du auch die Möglichkeit, das jeweilige Feld zu überschreiben oder zu ergänzen, falls das notwendig sein sollte, z.B. um weitere Keywords in der Beschreibung einzufügen. Falls nicht, hast Du auch hier wieder sehr viel Zeit gespart!

Nun kannst Du diesen Pin auf Deinen Tribes verteilen. Dazu klickst Du auf „Add to Tribes“ und setzt ein Häkchen bei allen Tribes, die thematisch zu diesem Pin passen. Du kannst ihn natürlich auch via „Add to SmartLoop“ einem Loop zuordnen, aber bei einem neuen Pin weißt Du an dieser Stelle noch gar nicht, ob er erfolgreich ist. Und Smartloops solltest Du sparsam einsetzen.

Diese Schritte solltest du für alle Pin-Grafiken durchführen.

Wenn Du fertig bist, klickst Du abschließend auf „Schedule All Drafts“, damit sie in Deine „Queue“ (=Warteschlange) geschoben werden. Mit „Shuffle Queue“ wirbelst Du alle Pins noch einmal durcheinander, damit sie nicht direkt hintereinander ausgespielt werden.

Fremde Pins einplanen

Du kannst mit Tailwind* selbstverständlich auch fremde Pins einplanen – ein Allroundtalent wie Du siehst 😉 Dazu ist es ratsam, sich die Tailwind Browser Extension herunterzuladen. Mit der Tailwind Browser Extension ist es ganz leicht, fremden Content zu pinnen. Wenn Du bei Pinterest im Feed unterwegs bist, erscheint auf den Pins das Tailwind* Zeichen, wenn Deine Maus auf einen Pin zeigt:

Auch wenn Du etwas Interessantes von einer Webseite pinnen möchtest, kannst Du das mit Hilfe der Browser Extension tun, denn auf jedem Bild erscheint das Tailwind Zeichen (siehe links unten auf dem Pin):

Hier findest Du die Anleitungen, um die Browser Extension zu installieren, für folgende Browser:

Wenn Du auf das Tailwind-Zeichen klickst, öffnet sich ein neues Fenster:

Du hast hier zwei Möglichkeiten: Entweder vergibst Du direkt die passenden Boards und klickst rechts oben auf „Schedule Now“, dann wird der Pin direkt in Deine „Queue“ (=Warteschlange) geschoben, oder Du klickst rechts oben auf „Save for Later“, dann hast Du den Pin erstmal in Deinen Drafts (=Entwürfen) bei Tailwind und Du kannst Dich später in Ruhe um die Einplanung kümmern.

Eine weitere Möglichkeit, hochwertigen fremden Content einzuplanen, sind die Tailwind Tribes. Dazu gehst Du auf „Tribes“ (2. Icon unter Deinem Profilbild in der linken Leiste) und gehst links oben im Drop-down-Menü auf den Tribe Deiner Wahl:

Wenn sich Deine Maus nun über einem geeigneten Pin befindet, erscheint der kleine Button „Add to Drafts“. Du schiebst die Pins damit in die Drafts (=Entwürfe) bei Tailwind. Alternativ kannst Du dem Pin direkt passende Boards zuordnen und im Anschluss klickst Du auf „Add to Queue“, dann wird der Pin direkt in Deine Warteschlange geschoben. Beachte hier auch bitte die Tribe-Regeln, die Du auf der linken Seite über den Mitgliedern findest.

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Fazit

Mein heutiger Beitrag war eine Lobeshymne an Tailwind*. Zurecht! Tailwind* ist auf die Besonderheiten der Bildersuchmaschine Pinterest ausgerichtet, spart durch die Automatisierung der Prozesse enorm viel Zeit (die keiner von uns hat 😉) und verhilft zu organischem Wachstum und dem fachlichen Austausch mit Gleichgesinnten. Was will man mehr?

*Affiliate-Link: Wir profitieren beide und bekommen jeweils 15$ bei Tailwind* gutgeschrieben, wenn Du Dich nach dem Probezeitraum für eine Plus-Mitgliedschaft entscheidest. Grandios, oder?!

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299 Gruppenboards für mehr Reichweite bei Pinterest

299 Gruppenboards für mehr Reichweite bei Pinterest

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Aktuell wird häufig darüber geklagt, dass die Reichweite bei Pinterest zurückgeht. Aus diesem Grund habe ich bereits vorletzte Woche darüber geschrieben, wie Du Deine Reichweite mit Video-Pins pushen kannst. Heute geht es um ein weiteres Instrument, mit dem Du Deine Reichweite steigern kannst: Gruppenboards! Was das ist, was es dir bringt, wie du sie findest und strategisch nutzen kannst, erfährst Du im folgenden Beitrag. Los geht‘s!

Was ist eigentlich ein Gruppenboard?

Ein Gruppenboard ist eine Pinnwand, auf der zwei oder mehr Pinterest Nutzer zu einem bestimmten Thema mitpinnen. Du erkennst es daran, dass mehrere Gruppenmitglieder rechts neben dem Titel des Boards eingeblendet sind.

Klickst Du das Gruppenboard an, siehst Du unter dem Titel des Gruppenboards mehrere Gruppenmitglieder. Wenn Du da draufklickst, siehst Du alle Gruppenmitglieder. Die oder der erste in der Liste ist die/der Eigentümer des Gruppenboards. Du siehst auch, wie viele Teilnehmer am Gruppenboard mitpinnen.

Im Businessbereich kann es zusätzlich für die Zusammenarbeit an einem Projekt genutzt werden. Zum Beispiel kannst Du als Grafikdesigner zur Logoerstellung mit Deinem Kunden gemeinsam Inspiration und Impulse auf einem Gruppenboard sammeln.

Was bringt mir die Teilnahme an einem Gruppenboard?

Die Teilnahme an Gruppenboards hat viele Vorteile.

Vorteil Nr. 1: Der aus Unternehmenssicht wichtigste Vorteil ist die Steigerung der Reichweite. Dadurch, dass mehrere Pinterest Nutzer am Gruppenboard zu einem bestimmten Thema mitpinnen, sehen auch mehr Nutzer Deine Pins und teilen bzw. klicken sie an. Deine Pins erhalten also viel mehr Aufmerksamkeit, was auch zu mehr Traffic auf Deiner Webseite führt. Jackpot!

Vorteil Nr. 2: Durch die Teilnahme am Gruppenboard hast Du auch die Chance, neue (und andere) Follower zu gewinnen, die Dich vorher noch nicht kannten.

Vorteil Nr. 3: Du kannst Dich selbst von Inhalten andere inspirieren lassen und auf diese Weise Deiner Zielgruppe noch mehr Mehrwert liefern.

Vorteil Nr. 4: Du findest Menschen, mit denen Du Dich zu Deinem Lieblingsthema austauschen kannst.

Wie finde ich Gruppenboards?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, Gruppenboards zu finden. Übergreifend ist es jedoch besonders wichtig, dass Du nur an denjenigen Gruppenboards partizipierst, die Deiner Nische entsprechend und ein bestimmtes Thema behandeln. Es gibt auch viele „Kraut & Rüben“-Boards ohne inhaltliche Fokussierung. Diese solltest Du unbedingt meiden.

Möglichkeit Nr. 1: Du kannst Gruppenboards suchen, indem Du in der Suchleiste bei Pinterest den Begriff „Gruppenboard“ eingibst und rechts daneben im Drop-down-Menü „Pinnwände“ auswählst. Nachdem Du die Enter-Taste gedrückt hast, werden Dir als Ergebnis alle Gruppenboards gezeigt, die den Begriff „Gruppenboard“ beinhalten. Hier kannst du stöbern. Wenn Du noch ein Keyword aus Deiner Nische ergänzt, werden die Suchergebnisse weiter eingegrenzt. Leider haben nicht alle den Begriff „Gruppenboard“ im Namen untergebracht (siehe Beispiel oben). Aber vielen ist bewusst, dass Pinterest eine Suchmaschine ist und haben den Begriff in den Pinnwandtitel aufgenommen.

Möglichkeit Nr. 2: Meine tiefste Wertschätzung verdient Alexandra (=Lexa) von Meergedanken. Sie hat sich die Mühe gemacht, eine Liste über deutschsprachige Gruppenboards zu erstellen, die auch heute noch (obwohl der Beitrag von März 2017 ist) stetig erweitert wird. Falls Du also ein Gruppenboard hast, dass sich nach Mitpinnern sehnt und es dort noch nicht auftaucht, dann schreib gern einen Kommentar unter ihren Beitrag mit der Bitte, Dein Gruppenboard aufzunehmen.

Möglichkeit Nr. 3: Deutsch- sowie englischsprachige Gruppenboards findest Du auch bei Pingroupie. In dieser Datenbank kannst Du nach geeigneten Gruppenboards zu einem bestimmten Keyword suchen und eigene Gruppenboards einreichen.

Möglichkeit Nr. 4: Überwiegend englischsprachige Gruppenboards inkl. Angaben zur Anzahl der Pins, Followern und Teilnehmern findest Du auch auf Group Board Spy. Mittlerweile sind auch deutschsprachige Gruppenboards vertreten, die Du findest, indem Du in der Suchleiste den Begriff „deutsch“ eingibst.

Möglichkeit Nr. 5: Schau Dir auch mal an, wer Dir folgt. Falls es Pinterest Nutzer sind, die sich ebenfalls in Deiner Nische bewegen, lohnt sich ein Blick auf die Pinnwände. Betreibt die-/derjenige evtl. ein Gruppenboard, an dem Du mitpinnen möchtest?

Möglichkeit Nr. 6: In der Facebook Gruppe von Kaleidocom findest Du unter Dateien auch diverse Listen zu Gruppenboards. Stöber auch dort gern mal!

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Wie kann ich beitreten?

Wenn es ein gut organisiertes Gruppenboard ist, kannst Du der Boardbeschreibung entnehmen, was zu tun ist, um aufgenommen zu werden. Entweder ist eine E-Mail Adresse angegeben, die Du anschreiben kannst, um aufgenommen zu werden oder es gibt einen „Beitreten“-Button, was die Aufnahme in das Gruppenboard sehr erleichtert.

Ist beides nicht vorhanden, kannst Du dem Eigentümer des Gruppenboards über Pinterest eine Nachricht schreiben. Der Eigentümer ist die erste Person aus der Liste der Teilnehmer des Gruppenboards. Hat die Nachricht nicht gefruchtet, kannst Du die (verifizierte) Webseite des Gruppenboard-Eigentümers besuchen, um so die E-Mail Adresse herauszufinden und ihn anschreiben.

Wenn Du dem Gruppenboard-Eigentümer eine E-Mail oder eine Nachricht schreibst, dann nenne auch gern das Gruppenboard, in das Du aufgenommen werden möchtest und warum. Viele Gruppenboard-Betreiber haben mehrere Boards und wissen sonst nicht, welches gemeint ist. Schreib auch unbedingt die URL zu Deinem Profil dazu. Damit machst Du es dem Gruppenboard-Eigentümer sehr leicht, Dich in das Gruppenboard mitaufzunehmen, denn sonst weiß er schlicht nicht, wen er wo aufnehmen soll.  Daran soll es ja nicht scheitern, oder?

Zu guter Letzt ist es ratsam, dem Gruppenboard zu folgen (auch wenn es nicht explizit in den Regeln steht).

Gruppenboard Nettiquette

Jedes Gruppenboard hat seine eigenen Regeln, die Du der Boardbeschreibung entnehmen kannst.

Meist musst Du zwei fremde Pins für einen Deiner Pins weiterpinnen. Halte Dich bitte daran, denn sharing ist caring 😉

Spame das Board nicht mit Deinen Pins auf einmal voll. Mit dem Planungstool Tailwind* kannst Du Deine Pins zeitlich verteilen.

Der nächste Punkt ist zwar selbstverständlich, aber ich erwähne ihn trotzdem sicherheitshalber: Pinne bitte nur nischenrelevante Pins auf das Gruppenboard. Kürbisrezepte haben bei Geschenkideen einfach nichts zu suchen😉

Solltest Du mehrmals gegen die Regeln verstoßen (das ist mir am Anfang leider passiert), wirst Du rausgeschmissen. Uncool!

Gruppenboards strategisch nutzen

Um die Reichweite durch Gruppenboards zu steigern, gibt es ein paar Kriterien, die ein gutes Gruppenboard erfüllen sollte. Diese 5 wichtigen Kriterien solltest du im Auge behalten:

  1. Wähle nur Gruppenboards aus, die thematisch zu Deiner Nische passen. Relevanz ist das Stichwort!
  2. Wähle ebenfalls nur Gruppenboards aus, die einen thematischen Fokus haben. „Kraut & Rüben“-Boards ohne inhaltliche Beschränkung, z.B. „Gruppenboard Diverses“, solltest Du unbedingt meiden.
  3. Schaue Dir das Board genau an und prüfe die bisherigen Pins auf Qualität, sowohl inhaltlich als auch grafisch.
  4. Als nächstes solltest Du prüfen, ob das Board regelmäßig (am besten täglich!) bespielt wird.
  5. Deine Pins werden durchschnittlich drei Mal weitergepinnt.

Gruppenboards analysieren

Um herauszufinden, ob sich die Teilnahme an einem Gruppenboard lohnt, kannst Du die Gruppenboards sowohl über Pinterest als auch über Tailwind analysieren und auf Basis der Ergebnisse entscheiden, ob Du weiterhin an dem Gruppenboard teilnehmen möchtest.

Bei Pinterest kannst Du Dir in der Übersicht bei „Beste Pinnwände“ die Zahlenbasis anschauen. Analysiere, wie viele Repins und Klicks Du über dieses Gruppenboard erhältst.

Des Weiteren ist das Verhältnis von Mitpinnern und Followern (direkt durch Klick auf das Gruppenboard ersichtlich) ein guter Indikator für den Erfolg eines Gruppenboards. Wenn es mehr Follower als Mitpinner gibt, ist die Performance des Boards meist besser.  

Bei Tailwind gibt es für Gruppenboards einen eigenen Analysebereich. Den findest Du unter „Insights“ und „Boards Insights“. Der Virality Score zeigt das Verhältnis von Repins zu Pins an. Der Engagement Score ermittelt, wie viele der Pins mindestens einen Repin haben.

Stellst Du bei einer Analyse fest, dass Dir das Gruppenboard nichts bringt, kannst Du einfach austreten, indem Du auf das Gruppenboard, dann auf die Teilnehmer (unter dem Board-Titel) und abschließend auf „Verlassen“ klickst.

So erstellst Du ein Gruppenboard

Du hast alle Datenbanken durchsucht und auch bei Pinterest gestöbert, aber Du hast nicht das passende Gruppenboard gefunden? Dann erstelle doch einfach selbst eins!

Hier hast Du zwei Möglichkeiten: Entweder Du erstellst ein ganz Neues oder wandelst Du ein bestehendes Board in ein Gruppenboard um.

Neues Gruppenboard erstellen – so geht’s

Um ein neues Gruppenboard zu erstellen, gehe auf Dein Profil und dann auf den Reiter „gemerkt“. Ganz rechts auf gleicher Höhe des Reiters befindet sich ein „+“. Nachdem Du dort draufgeklickt hast, klickst Du auf „Pinnwand“:

Vergib einen Pinnwand-Titel, ergänze ihn um den Begriff „Gruppenboard“ (da Pinterest eine Suchmaschine ist und viele Pinterest Nutzer über die Suchfunktion nach Gruppenboards suchen) und klicke auf „erstellen“.

Dir werden nun zum Pinnwand-Titel passende Pins angezeigt. Wähle mindestens 15 aus. Jetzt gehst Du auf die drei Pünktchen neben dem Pinnwand-Titel und klickst auf „Pinnwand bearbeiten“.

Verfasse eine Boardbeschreibung mit passenden Keywords und erwähne auch, wie die Aufnahme ins Gruppenboard erfolgen soll. Entweder wünscht Du Dir, über die Pinterest eigene Nachrichtenfunktion kontaktiert zu werden, alternativ per E-Mail oder Du bietest einen „Beitreten“-Button an. Ergänze die Boardbeschreibung um Regeln, die eingehalten werden sollen, z.B. „für jeden eigenen Pin zwei fremde Pins weiterpinnen.“

Lade zuletzt Mitpinner an, an dieser Pinnwand mitzuwirken.

Ein bestehendes Gruppenboard umwandeln – so geht’s

Dazu kannst Du einfach bei einem bestehenden Board den Begriff „Gruppenboard“ in den Board-Titel mit aufnehmen, die Beschreibung um das Aufnahmeprozedere und die Regeln ergänzen und Mitpinner einladen.

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Fazit

Gute Gruppenboards sind eine weitere Möglichkeit, die Reichweite bei Pinterest zu steigern. Besonders wichtig ist es, nur Gruppenboards zu wählen, die ein inhaltlich abgestecktes und relevantes Nischenthema behandeln. Die regelmäßige Analyse der Gruppenboards hilft Dir herauszufinden, ob Du dabei bleiben oder lieber austreten solltest. 

*Affiliate-Link: Du bekommst einen Monat im Wert von 15$ gratis auf Deine Tailwind-Lizenz geschenkt!

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I like to move it! Wie Du mit Video-Pins Deine Reichweite bei Pinterest pushst

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Na, hast Du jetzt ein Ohrwurm? 😂

Videos sind im Online Marketing nicht mehr wegzudenken und erreichen eine höhere Reichweite als statische Beiträge. Es wird davon ausgegangen, dass 2021 80% des Contents Videos sein werden. Höchste Zeit also, sich mit dieser Materie zu beschäftigen, falls noch nicht geschehen.

Auch Pinterest setzt auf Videos, denn sie bieten eine großartige Möglichkeit, eine umfassende Geschichte über Deine Marke, Deine Idee oder Dein Projekt zu erzählen. Daher erfährst Du heute alles Wissenswerte zu Video-Pins, warum Du sie einsetzen solltest und wie Du sie erstellst. Los geht’s!

Warum Video-Pins?

Warum Du gerade Video-Pins bei Pinterest erstellen solltest, hat vielerlei Gründe.

Grund Nr. 1

Der wichtigste Grund, Video-Pins bei Pinterest einzusetzen, ist, dass Nutzer gezielt nach Videos suchen. Nach Eingabe des Suchbegriffes können sie rechts neben der Suchleiste speziell Videos als Format für ihre Suchergebnisse auswählen. Geben wir ihnen einfach, was sie wollen! 😉 Deswegen empfehle ich Dir, Deine Tutorials und Anleitungen in Form von Videos auszuspielen.

Grund Nr. 2

Jetzt hast Du Dir so viel Mühe mit Deinem Video gegeben und … wirst dafür belohnt! Denn Video-Pins werden bei Pinterest länger im Feed angezeigt als statische Pins. Sie haben eine längere Lebensdauer, so dass Du auch länger vom Traffic profitieren kannst, der von Deinem Video-Pin ausgeht.

Grund Nr. 3

Pinterest setzt verstärkt auf das Video-Format. Im Vergleich zu einem statischen Pin haben Video-Pins meist eine viel bessere Reichweite! Auch oder gerade weil Pinterest dieses Format pushen möchte, solltest Du diese Welle reiten.

Grund Nr. 4

Durch die Autoplay-Funktion, d. h. dass das Video im Feed automatisch startet, wird der Fokus des Nutzers zum Bewegbild gezogen, wodurch Du automatisch neue Zielgruppen ansprechen kannst.

Video Kriterien

Erlaubt sind folgende Spezifikationen für Video-Pins:

Quelle: Pinterest

Video-Pins verfügen über ein Cover-Bild, das das Interesse der Zielgruppe wecken soll. Da sie in den Feeds der Nutzer abgespielt werden, kann es vorkommen, dass Nutzer sie mit oder ohne Ton ansehen. Falls der Text im Video also zwingend notwendig ist, solltest Du Untertitel einblenden.

Video-Pins werden auf dem Desktopgerät automatisch abgespielt, sobald sie zur Hälfte auf dem Bildschirm zu sehen sind. Auf dem Mobiltelefon ist es nicht einheitlich. Die einen Videos werden automatisch abgespielt, andere nicht. Falls nicht, erscheint links oben eine kleine Zeitangabe auf weißem Grund. Das solltest Du bei den ersten Sekunden Deines Videos bedenken.

Tools zur Videoerstellung

Für die „typischen“ Pinterest Branchen wie DIY, Nähen, Basteln, Rezepte u.w. bieten sich Schritt-für-Schritt bzw. Anleitungs-Videos an. Meist dauern die DIY-Anleitungen ziemlich lang, so dass Dein Video im Zeitraffer abgespielt werden sollte, um Langeweile vorzubeugen.

Wenn Du keine DIY-Anleitungen hast, kannst Du animierte Pins verwenden. Wie Du statische Pins ganz einfach animierst, habe ich in diesem Beitrag beschrieben. Für die Animation von Pins verwende ich standardmäßig das Tool Canva, welches ich in diesem Beitrag schon näher durchleuchtet habe.

Ich bearbeite und schneide selten Videos und habe keine Erfahrung damit. Ich bin für Dich  jedoch auf die Suche gegangen und habe diesen Artikel gefunden, der gleich 24 Tools miteinander vergleicht. Da wirst Du sicherlich fündig!

Video-Pin mit Pinterest erstellen – so geht‘s

Schritt 1: Melde Dich in Deinem Pinterest Konto an.

Schritt 2: Gehe links oben auf „Erstellen“ und auf „Pin erstellen“.

Schritt 3: Ziehe Dein Video in die graue Fläche, um den Upload zu starten oder wähle durch Klick auf den Pfeil auf dunkelgrauem Grund ein Video von Deinem Computer aus.

Schritt 4: Wähle ein Coverbild aus.

Unter dem Video befindet sich ein Schieberegler. Diesen kannst Du betätigen, um ein Coverbild für Dein Video auszuwählen. Rechts daneben befindet sich noch ein graues Kästchen mit einem Pfeil. Dort kannst Du alternativ auch eine separate Cover-Grafik für Dein Video hochladen.

Schritt 5: Füge Pin-Titel, Pin-Beschreibung und den Ziellink ein. Ergänze Deinen Pin-Titel und Deine  Pin-Beschreibung um das Wort „Video“, z.B. „DIY Peeling Video“. So wird Dein Video-Pin noch häufiger gefunden.

Schritt 6: Wähle rechts oben im Drop-down-Menü die (relevanteste!) Pinnwand aus, auf der Du das Video merken möchtest.

Schritt 7: Wähle unten aus, ob Du das Video „sofort“ oder „später veröffentlichen“ möchtest und klicke auf „Veröffentlichen“.

Wenn Dein Video-Pin einmal erstellt ist, wird er von Pinterest innerhalb von 24 Stunden überprüft, um sicherzustellen, dass er nicht gegen unsere Community-Richtlinien verstößt.

Sichere Dir meine 5 ultimativen Tipps zur SEO-Optimierung bei Pinterest:

Video-Pin mit Tailwind einplanen

Schritt 1: Melde Dich in Deinem Tailwind Konto an.

Schritt 2: Gehe unter „Publisher“ zu „Drafts“ und ziehe Dein Video auf die Fläche, wo die anderen Pins zu sehen sind. Alternativ kannst Du auch unter der „Wolke“ auf den Button „Upload Photos/Videos“ klicken, um ein Video von Deinem Computer auszuwählen.

Schritt 3: Trage Pin-Titel, Pin-Beschreibung und Ziellink ein. Ergänze Deinen Pin-Titel und Deine Pin-Beschreibung um das Wort „Video“, z.B. „DIY Peeling Video“. So wird Dein Video-Pin noch häufiger gefunden.

Schritt 4: Wähle unter „Type a Board Name“ die geeigneten Pin-Wände aus, auf die Dein Video-Pin ausgespielt werden soll. Dein Video-Pin sollte (wie alle anderen Pins auch) zunächst auf das relevanteste Board ausgespielt werden.

Schritt 5: Klicke auf „Add to Queue“, um den Video-Pin einzuplanen.

Geheimtipp: Video-Pins in Giraffenlänge (mehr dazu hier) lassen sich nicht direkt über Pinterest einplanen, da dieses Format bei Pinterest nicht zulässig ist. Welche Formate für Videos (offiziell) geeignet sind, findest Du in diesem Beitrag. Wenn Du den Giraffen-Video-Pin jedoch über Tailwind einplanst, wird er ganz normal bei Pinterest ausgespielt. Dieser Geheimtipp funktioniert übrigens auch bei animierten Infografiken 😉

5 Tipps für Video-Pins mit WOW-Effekt

Tipp Nr. 1: In der Kürze liegt die Würze.

Auch wenn ein Video bis zu 15 Min. lang sein darf, solltest Du diese Länge nicht ausreizen. Pinterest gibt an, dass ein Video mit einer Dauer von 6-15 Sek. am besten funktioniert.

Tipp Nr. 2: Besser ohne Ton.

Wie bereits weiter oben beschreiben, kann es vorkommen, dass Nutzer Videos mit oder ohne Ton ansehen. Falls der Text im Video also zwingend notwendig ist, solltest Du Untertitel einblenden. Auf diese Weise bietet das Video auch ohne Ton Mehrwert.

Tipp Nr. 3: Zur Umsetzung animieren.

Pinterest möchte mit Pins nicht nur inspirieren, sondern auch zur Umsetzung animieren, daher solltest auch Du das in Deinen Videos tun.

Tipp Nr. 4: Wähle ein aussagekräftiges Coverbild.

Das Coverbild des Videos sollte wie auch ein statischer Pin präzise zeigen, was der Nutzer vom Video erwarten kann.

Tipps Nr. 5: Keywords platzieren.

Deine Pin-Beschreibung sollte (wie immer) relevante Keywords enthalten. Wie oben bereits beschreiben, solltest Du Deinen Pin-Titel und Deine Pin-Beschreibung um das Wort „Video“ ergänzen, z.B. „DIY Peeling Video“. So wird Dein Video-Pin noch häufiger gefunden.

Tipp Nr. 6: Richtiges Format wählen.

„Erlaubt“ sind die Formate 1:1 (quadratisch), 2:3 und 4:5 (vertikal) sowie 16:9 (horizontal). Allerdings gehen horizontale Videos im Feed schlicht unter, daher ist meine persönliche Empfehlung, vertikale Videos bei Pinterest einzusetzen. Über Tailwind kannst Du auch Giraffen-Video-Pins einplanen, also einfach mal ausprobieren und gern die Formate variieren.

Tipp Nr. 7: Auf gute Qualität achten.

Achte auf eine gute Qualität des Videos, denn nur dann wirkt es professionell! Ansonsten schadest Du nur Deiner Reputation.

Sichere Dir meine 5 ultimativen Tipps zur SEO-Optimierung bei Pinterest:

Best Practice Videos

Hier habe ich einige Videos für Dich gesammelt:

Fazit

Videos sind die optimale Möglichkeit, Deine Reichweite bei Pinterest zu erhöhen! Gerade weil Pinterest dieses Format pusht, kannst Du diesen Trend für Dein Business sehr gut nutzen. Zukünftig wird sowieso noch mehr auf Video Content gesetzt, also wieso nicht jetzt damit starten?

Dieser Beitrag ist Teil einer Blogparade im Oktober 2020 von Aline Pelzer.

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Go SEO! So findest Du die richtigen Keywords für Deine Nische bei Pinterest mit diesen 2 + 2 Tools

Go SEO! So findest Du die richtigen Keywords für Deine Nische bei Pinterest mit diesen 2 + 2 Tools

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Ich bin mir sicher, dass Du weißt, dass Pinterest kein soziales Medium, sondern eine visuelle Suchmaschine ist. Vergleichbar mit Google für Bilder. Daher ist die SEO-Optimierung sehr wichtig. Nur so kannst Du sicherstellen, dass Deine Pins die Antwort auf die Suchanfrage der Nutzer sein können.

Um bei den Suchergebnissen bei Pinterest möglichst weit oben zu erscheinen, solltest Du Deine Keywords kennen und richtig platzieren. Wie Du sie für Deine Nische findest und wo Du sie platzieren solltest, erkläre ich Dir heute anhand von 2+2 Tools!

Was ist SEO überhaupt?

SEO ist die Abkürzung für Search Engine Optimization, was übersetzt Suchmaschinenoptimierung bedeutet mit dem Ziel, zu bestimmten Keywords auf den ersten Plätzen der Suchergebnisseiten einer Suchmaschine, in unserem Fall Pinterest, zu erscheinen.

Wie finde ich die richtigen Keywords für meine Nische?

Wenn Du Dich bereits mit SEO beschäftigt hast, dann weißt Du bestimmt, dass es für Google viele Keyword-Recherche-Tools gibt, die häufig auch teuer sind. Spoiler: Für Pinterest ist die Keyword-Recherche völlig kostenlos 😊 Jetzt hast Du keine Ausrede mehr 😉

Interne Suche bei Pinterest

Die erste Anlaufstelle für die richtigen Keywords bei Pinterest ist die interne Suche. Die findest Du ganz oben bei Pinterest:

Es gibt zwei Möglichkeiten der internen Suche:

Type ahead

Type ahead ist eine Ergänzung der Suchfunktion, die eine ganze Reihe von Vorteilen mit sich bringt. Zum Einen steigert sie die Benutzerfreundlichkeit der Suche, da bereits nach Eingabe der ersten Buchstaben die richtige Suchphrase angezeigt wird und sofort ausgewählt werden kann.

Und so funktioniert die Type ahead-Suche: Gib ein Schlagwort in die Pinterest Suche ein. Bitte drücke noch nicht die Enter-Taste. Es werden Dir verschiedene Vorschläge für häufig verwendete Suchbegriffe angezeigt. Notiere Dir alle angezeigten Suchvorschläge für Dein erstes Keyword bei Pinterest.

Es werden Dir weiterhin Pinterest Profile und Pinnwände angezeigt, die zum Keyword passen. Nutze das, um Dich über Deine Kolleginnen und Kollegen zu informieren. Vielleicht bekommst Du beim Screening verwandter Profile auch noch Ideen für verwandte Keywords, an die Du nicht sofort gedacht hättest. Lass Dich inspirieren 😉

Guided Search

Eine Erweiterung der Schlagwörter wird nach dem Betätigen der Enter-Taste direkt unter dem Suchfeld in farbigen Boxen angezeigt (Long Tail Keywords).

Die Reihenfolge der Begriffe entspricht von links nach rechts der Häufigkeit der Suchanfragen. In diesem Beispiel wird sehr häufig nach „Rezepte Zucchini“ gesucht. Die Farben der Boxen entsprechen den Farben, die häufig für die Pins zum jeweiligen (Long tail) Keyword verwendet werden.

Deine Keywords kannst Du nun beliebig erweitern, indem Du auf die Boxen klickst. Dann erscheinen wiederum neue Boxen. Das kannst Du so lange fortführen bis keine Boxen mehr erscheinen.

Leg Dir eine Keyword-Liste für Dein Nischenthema an, um die Keywords immer zur Hand zu haben.

WICHTIG: Versetze Dich in Deine Zielgruppe, ohne fachlich einzutauchen. Was meine ich damit? Was würde Deine Zielgruppe in die Suche eingeben, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten? Vielleicht kennt sie die Fachbegriffe in Deiner Nische (noch) nicht. Ich nenne hier gern ein Beispiel: Osito ist mein erster Hund. Ich hatte vorher keine Berührungspunkte mit Hundeerziehung, deswegen war für mich wirklich alles neu. Mir war insbesondere wichtig, dass mein Hund zurückkommt, wenn ich ihn rufe. Um mir Hilfe beim Training zu suchen, hätte ich in die Suchleiste „Hund kommt nicht zurück“ eingegeben statt „Rückruf Training“. Versuche also so zu denken wie Deine Zielgruppe, um auch verwandte Suchbegriffe zu erfassen. Dazu kannst Du in Facebook-Gruppen schauen, in denen sich Deine Zielgruppe bewegt und prüfen, welche Begriffe sie verwenden.

Sichere Dir meine 5 ultimativen Tipps zur SEO-Optimierung bei Pinterest:

Tools für Keyword Recherche

Es gibt auch für die Keyword-Recherche bei Pinterest Tools, die Du ergänzend nutzen kannst. Sie sind beide kostenfrei.

Pinterest Trends

Du kannst die Trends für Pinterest mit dem Tool „Pinterest Trends“ herausfinden. Allerdings ist das Tool (erstmal) für die USA, Kanada und UK ausgelegt. Meist schwappen die Trends aber zeitlich verspätet nach Deutschland, so dass Du hier proaktiv tätig werde kannst.

Die Grafen zeigen den Trend für das jeweilige (Long tail) Keyword an und zeigen auch gleichzeitig verwandte Suchbegriffe.

Pinterested

Szymon Wilkosz von Kitchen Stories (sehr erfolgreiches Profil bei Pinterest) hat für Pinterest das Keyword-Recherche-Tool Pinterested entwickelt, was er netterweise kostenfrei zur Verfügung stellt.

Deutsche Keywords findest Du, indem Du die Sprache auf „Global“ stellst.

Aktualisierung 08.10.2020: Das Tool Pinterested scheint aktuell nicht mehr zur Verfügung zu stehen.

Keywords richtig platzieren

Herzlichen Glückwunsch: Jetzt hast Du eine Liste aller passenden Keywords für Deine Nische! Nun ist es wichtig, sie auch an diesen 6 Stellen zu platzieren, um gut zu ranken:

  • Profilname
  • Profilbeschreibung (Zeichenanzahl)
  • Board-Titel
  • Board-Beschreibung
  • Pin-Titel
  • Pin-Beschreibung

Wie genau Du das anstellst, erfährst Du hier:

Sichere Dir meine 5 ultimativen Tipps zur SEO-Optimierung bei Pinterest:

Fazit

Pinterest ist kein soziales Medium, sondern eine visuelle Suchmaschine, daher ist die SEO Optimierung sehr wichtig. Um die wichtigsten Keywords für Pinterest herauszufinden, gibt es diese 4 Möglichkeiten:

Interne Suche

  1. Type ahead
  2. Guided search

Tools für Keyword-Recherche

  1. Pinterest Trends
  2. Pinterested

Wenn Du Dein gesamtes Profil SEO-optimiert hast, dann hab bitte etwas Geduld. Pinterest ist ein Marathon, kein Sprint. Es braucht seine Zeit, aber dafür ist es nachhaltig.

Kanntest Du schon alle Hacks zur Keyword-Recherche bei Pinterest? Schreib gern einen Kommentar! 

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Pimp your blog! Diese 4 unverzichtbaren Elemente optimieren Deinen Blog für Pinterest

Pimp your blog! Diese 4 unverzichtbaren Elemente optimieren Deinen Blog für Pinterest

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Du möchtest mit Pinterest mehr Traffic generieren, damit möglichst viele Besucher Deine Produkte kaufen. Das ist die richtige Entscheidung! Die Zahl der Nutzer ist im 2. Quartal 2020 auf wahnsinnige 416 Mio. aktive Nutzer pro Quartal gestiegen. 97% der 1.000 beliebtesten Suchanfragen haben keinen Markenbezug, d.h. sie sind offen für neue Marken und Produkte. 85% der aktiven Nutzer haben sogar über Pinterest eine neue Marke oder ein neues Produkt entdeckt. Das bedeutet, dass Deine Produkte die Antwort auf die Suchanfrage Deiner Nutzer sein können.

Damit Du bei Pinterest erfolgreich bist, sollte Dein Blog für die visuelle Suchmaschine optimiert sein. Deswegen zeige ich Dir heute, wie Du mit 4 unverzichtbaren Elementen Deinen Blog für Pinterest pimpst! Los geht’s!

1. Pin-Grafiken in den Blogbeitrag einbauen

Wenn die Nutzer bei Pinterest Deinen Pin entdecken und sich dafür interessieren, können sie ihn sich merken oder direkt anklicken, was dazu führt, dass sie auf deiner Webseite landen. KLASSE!

Pinterest sollte jedoch keine Einbahnstraße sein. Wenn jemand über einen anderen Kanal auf Deine Webseite aufmerksam wird, auf Deinem Blog stöbert und etwas Interessantes entdeckt, solltest Du ihm die Möglichkeit geben, sich auch direkt von deiner Webseite Pins bei Pinterest zu merken.

Ich nutze dafür das kostenfreie und DSGVO-konforme Plugin Shariff Wrapper, mit dem Du die Möglichkeit bietest, Deinen Beitrag auf unterschiedlichen Plattformen oder auch per Whatsapp zu teilen. Du kannst damit eigens für Pinterest kreierte Grafiken hinterlegen. Das macht insbesondere deswegen Sinn, weil die Grafiken für Pinterest im Hochformat von 1.000×1.500px gestaltet sein sollten.

Du kannst festlegen, welche Plattformen Du zum Teilen anbieten möchtest und kannst die Teilebuttons entsprechend Deinem Corporate Design gestalten.

Um eine Grafik für Pinterest zu hinterlegen, lädst Du die (ohnehin erstellte) Pin-Grafik in die Mediathek von WordPress hoch. Im zweiten Schritt gehst Du zum jeweiligen Blogbeitrag und wählst das Bild für Pinterest in der rechten Seite bei den „Shariff Einstellungen“ aus:

Ich bette die Pin-Grafik zusätzlich im Blogbeitrag ein, um darauf aufmerksam zu machen, dass ich auch bei Pinterest präsent bin.

Du kannst ergänzend einen Pin it-Button in Deinen Blog einbauen, der in der Ecke der Bilder erscheint, wenn der Nutzer mit der Maus darüber fährt. Umsetzen lässt sich das leicht mit dem Pinterest Widget Builder. Pinterest hat das hier sehr gut erklärt, deswegen gehe ich hier nicht noch einmal zusätzlich darauf ein.

Mit diesen Möglichkeiten ist Pinterest keine Einbahnstraße mehr und Du machst es den Nutzern so einfach wie möglich, direkt von deiner Webseite bei Pinterest zu pinnen.

2. Rich Pins einrichten

Hast Du Dich gerade zufällig gefragt, welche Pinbeschreibung verwendet wird, wenn jemand den Pin it-Button oder Teilen-Button von Shariff Wrapper verwendet?

Das kannst Du steuern, indem Du das Plugin Yoast SEO nutzt (wenn Du es nicht ohnehin zu SEO-Zwecken für Deinen Blog verwendest 😉). Mit Hilfe dieses Plugins wird beim Pinnen von Deiner Webseite der Titel des Beitrages als Pin-Titel und die Meta-Beschreibung als Pin-Beschreibung verwendet. Deswegen ist an dieser Stelle die SEO-Optimierung sehr wichtig.

Wie Du Rich Pins einrichtest, habe ich bereits in diesem Beitrag erklärt.

Sichere Dir meine 5 ultimativen Tipps zur SEO-Optimierung bei Pinterest:

3. Traffic zielgerichtet konvertieren

Das allerwichtigste Ziel bei der Nutzung von Pinterest ist es, möglichst viel Traffic auf die eigene Webseite zu leiten. Doch viel wichtiger ist es, den Traffic auch zu konvertieren. An dieser Stelle solltest Du Dir die Frage stellen, ob der nächste Schritt auch klar ist. Was soll der Nutzer tun? Und: Kann er das mit möglichst wenig Aufwand tun? Ein Beispiel: Wenn er sich für Deinen Newsletter eintragen soll, dann solltest Du in Deinen Blogbeiträgen auch die Möglichkeit dazu bieten, indem Du Textbreaker oder Pop-ups einbaust. Falls Du Dich fragst, wie das aussehen kann, kannst Du Dir meine Blogbeiträge anschauen 😉.

4. Zeige, dass Du bei Pinterest bist

Bei Pinterest hat die Zahl der Follower eher nachrangige Bedeutung. Dennoch solltest Du zeigen, dass Du bei Pinterest aktiv bist.

Das kannst Du mit Hilfe des (mittlerweile) DSGVO-konformen Plugins Milotree tun. Es ist ein Pop-up, welches auf Dein Pinterest Profil hinweist. Es kostet 9$ pro Monat und ist monatlich kündbar. Ich persönlich möchte meine Webseitenbesucher nicht mit einem weiteren Pop-up beim Lesefluss stören, daher habe ich mich gegen den Einsatz entschieden.

Dennoch solltest Du zeigen, dass Du einen Pinterest Account hast. Dazu habe ich an drei Stellen in meinem Blog Social Media Icons eingebettet, die das deutlich machen: im Menü, im Footer und in der Seitenleiste.

Sichere Dir meine 5 ultimativen Tipps zur SEO-Optimierung bei Pinterest:

Fazit

Es ist leicht, Deinen Blog Pinterest-freundlich zu gestalten. Mit nur 4 Elementen machst Du es Deinen Webseitenbesuchern einfach, sich Inhalt von Deiner Webseite bei Pinterest zu merken, so dass Pinterest keine Einbahnstraße mehr ist.

Alle 4 Elemente im Überblick:

  1. Pin-Grafiken in den Blogbeitrag einbauen (z.B. mit Shariff Wrapper)
  2. Rich Pins einrichten
  3. Traffic zielgerichtet konvertieren
  4. Zeige, dass Du bei Pinterest bist

Wie baust Du Deine Pin-Grafiken in Deinen Blogbeitrag ein?

 

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E-Mail Marketing loves Pinterest: 7 Schritte, wie Du Deine E-Mail Liste mit Pinterest aufbaust (+Bonustipp!)

E-Mail Marketing loves Pinterest: 7 Schritte, wie Du Deine E-Mail Liste mit Pinterest aufbaust (+Bonustipp!)

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Wenn Du ein erfolgreiches Online Business aufbauen möchtest, dann kommst Du um E-Mail Marketing nicht herum. Bestimmt hast Du schon häufig gehört, dass „Du eine E-Mail Liste aufbauen sollst“. Warum es so unheimlich wichtig ist und wie Du das anstellst, wurde bereits in diesem Gastbeitrag behandelt.

Wie Pinterest Dir in nur 7 Schritten dabei hilft, Deine E-Mail Liste zu füllen, schauen wir uns im heutigen Beitrag an. Los geht’s!

Schritt 1

Um Deine Interessenten dazu zu animieren, sich in Deine E-Mail Liste einzutragen, benötigst Du zunächst ein Freebie. Ein Freebie ist der Türöffner zu deinen potenziellen zukünftigen Kunden, ein Instrument dafür, dich als der Experte zu präsentieren und eine der besten Möglichkeiten, die E-Mail-Liste wachsen zu lassen.

Als Freebie bezeichnet man ein digitales Geschenk, welches man im Tausch gegen eine E-Mail-Adresse herunterladen darf.

Ein Freebie (oder auch Content Upgrade) kann z.B. sein:

  • Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung
  • Eine mehrteilige Videoserie
  • Ein Quiz oder ein Test
  • Ein Webinar
  • Eine Challenge
  • Eine Checkliste
  • Excelvorlagen
  • Planer
  • usw.

Überlege Dir für Deine Nische, was Deinen potenziellen Kunden besonders helfen könnte. Welche Fragen werden Dir immer und immer wieder gestellt? Daraus kannst Du ableiten, was Deine Zielgruppe besonders interessiert. Die Interessenten benötigen einen guten Grund, um sich in Deinen Newsletter einzutragen. Gib ihn ihnen!

Schritt 2

Nun brauchst Du einen Dienst, der dieses Freebie für Dich ausliefert, denn schließlich möchtest Du nicht manuell an jeden einzelnen Interessenten das Freebie per E-Mail senden 😉

Als E-Mail Dienstleister werden gern Mailchimp (insbesondere für Starter), GetResponse, Klicktipp und ActiveCampaign verwendet, um nur einige zu nennen. Diesen Dienst koppelst Du im nächsten Schritt mit Deiner Webseite. Du solltest darauf achten, dass alles DSGVO-konform eingerichtet ist, um nicht abgemahnt zu werden. Falls Du Unterstützung im E-Mail Marketing dabei brauchst, melde Dich gerne.

Schritt 3

Damit die Interessenten sich für Deinen Newsletter eintragen können, benötigst Du im nächsten Schritt ein Eintrageformular, ein sogenanntes Opt-in. Dieses Opt-in baust Du je nach Länge Deines Blogbeitrages mehrere Male in Deine Blogbeiträge ein und zwar in alle Blogbeiträge, die thematisch zum Freebie passen. Wie das aussieht, siehst Du in diesem Blogbeitrag 😉. Du kannst zusätzlich noch ein Pop-up auf Deiner Webseite aktivieren und eine Top Bar einrichten, um zu erkunden, was für Deinen Blog am besten funktioniert. Aber das muss nicht sofort sein 😉

Schritt 4

Baue für das Freebie zusätzlich eine Landingpage. Ein Landingpage ist quasi ein Onepager, der nur Dein Freebie behandelt und es in den Mittelpunkt stellt. Diese Landingpage kann ruhig kurz und präzise sein, nichts Aufwendiges. Sie muss nur deutlich machen, welchen Mehrwert das Freebie bietet und selbstverständlich ein Opt-in Formular enthalten. So sieht meine Landingpage mit den 5 ultimativen Tipps zur SEO Optimierung bei Pinterest aus.

Sichere Dir meine 5 ultimativen Tipps zur SEO-Optimierung bei Pinterest:

Schritt 5

Im nächsten Schritt erstellst Du Pingrafiken für Dein Content Upgrade (=Dein Freebie) und zwar sowohl für die Blogbeiträge, in denen Dein Opt-in-Formular platziert ist als auch zur Landingpage, die Du für das Freebie erstellt hast. Wie Du Pingrafiken mit WOW-Effekt erstellst, zeigt Dir dieser Beitrag. Welche Maße und unterschiedlichen Formate es gibt, erfährst Du in diesem Beitrag. Wie Du einen Karusselpin erstellst, verrät Dir diese Schritt für Schritt Anleitung. Variiere gern mit unterschiedlichen Bildern, Formaten und Texten für mehr Abwechslung und Inspiration.

Schritt 6

Wie Du bestimmt weißt, ist Pinterest eine Suchmaschine, daher ist die SEO Optimierung sehr wichtig. Führe nun zu dem Thema Deines Freebies eine Keywordrecherche durch. Wie das funktioniert, erfährst Du übrigens ebenfalls im Freebie zu meinen 5 ultimativen Tipps zur SEO Optimierung bei Pinterest.

Schritt 7

Jetzt kannst Du Deine Pins pinnen – yeah!

Der Titel und die Beschreibung Deiner Pins sollte die wichtigsten Keywords aus Schritt 6 umfassen, damit Deine Pins die Antwort auf die Suchanfrage Deiner Zielgruppe sind.

Bonustipp

Mache gern A/B-Test mit Deinen Opt-in Formularen, um herauszufinden, worauf Deine Zielgruppe besser anspringt. Ist es das blaue Opt-in oder das rosane (in meinem Fall)? Das kannst Du aber auch zu einem späteren Zeitpunkt machen 😉

Sichere Dir meine 5 ultimativen Tipps zur SEO-Optimierung bei Pinterest:

Fazit

Wie Du siehst, ist Pinterest auch ein Kanal, der Dir dabei hilft, Deine E-Mail Liste aufzubauen. Grandios, oder? Hier noch einmal alle 7 Schritte im Überblick:

  1. Freebie / Content Upgrade erstellen
  2. E-Mail Dienstleister auswählen
  3. Opt-in Formulare in Deinen Blogbeiträgen einbetten
  4. Landingpage bauen
  5. Pingrafiken erstellen
  6. Keyword Recherche durchführen
  7. Pin it all day long

Bonustipp: A/B Test helfen Dir bei der Optimierung! 

 

Wieviele E-Mail Abonnenten hast Du schon mit Pinterest gewonnen? Schreib es gern in die Kommentare!

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