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Pinterest Analytics: Diese 4 Kennzahlen solltest Du im Blick haben

Pinterest Analytics: Diese 4 Kennzahlen solltest Du im Blick haben

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Um den Erfolg des Pinterest Managements bewerten zu können, schaue ich regelmäßig in die Pinterest (und Google) Analytics. Diese Ergebnisse helfen dabei, Dein Pinterest Marketing strategisch erfolgreich auszurichten. Welche Kennzahlen in den Pinterest Analytics besonders wichtig sind und was genau sie aussagen, erfährst Du im heutigen Beitrag!

Wo finde ich die Pinterest Analytics?

Im Moment stellt Pinterest das Layout etwas um. In der „alten“ Ansicht findest Du die Analytics, wenn Du links oben in Deinem Profil auf „Analytics“ und auf „Übersicht“ klickst:

In der linken Seitenleiste hast Du mehrere Filterfunktionen.

Filtermöglichkeiten

Datumsbereich

Im Datumsbereich kannst Du den Zeitraum für Deine Auswertung wählen. Standardmäßig voreingestellt sind die letzten 30 Tage. Du kannst aber auch einen beliebigen Zeitraum über die Kalenderfunktion auswählen.  

Verifizierte Konten

Unter den verifizierten Konten sind alle Konten aufgeführt, die Du mit Deinem Pinterest Konto verbunden hast. Dort findest Du die URL Deiner Webseite (also alle Pins, Du zu Deiner verifizierten Domain führen), Instagram, Youtube und andere (das sind Pins, die woanders hinleiten, z.B. Amazon, Youtube und alle fremden Pins).

Gerät

Darunter befindet sich das Gerät, mit dem die Pinterest Nutzer Pinterest bedienen: Mobil, Desktop und Tablet (oder alle).

Quelle

Bei Quelle kannst Du nach „allen“, „Deinen“ oder „Anderen Pins“ filtern. „Deine“ Pins sind die von Dir gepinnten, „andere Pins“ sind die von Dir erstellten, aber von anderen gepinnten Pins.

Format

Hier kannst Du nach dem Format Deiner Pins filtern: Alle, Standard, Produkt, Video und Story Pin.

Ganz oben in den Pinterest Analytics findest Du die grafische Darstellung, die Du nach Impressionen, Interaktionen, Klicks auf Links, Rate der Klicks auf Links und vieles mehr filtern kannst:

Um die Entwicklung des Pinterest Marketings bewerten zu können, vergleiche ich immer die aktuellen Werte zu den Werten des Vormonats. Dazu sollte natürlich im Datumsbereich (links in der Seitenleiste) der richtige Zeitraum ausgewählt werden.

Welche Kennzahlen sind wichtig?

Wenn Du Pinterest Marketing betreibst, hast Du Dir das Ziel gesetzt, besonders viel Traffic auf Deine Webseite zu leiten. Du möchtest also möglichst viele Besucher auf Deiner Webseite haben.

Dazu schaue ich mir folgende Kennzahlen an:

Impressionen

Diese Zahl zeigt dir an, wie oft der von dir erstellte Pin auf Pinterest angezeigt wurde. Je mehr, desto besser 😉 Wenn Du merkst, dass die Pins häufig angezeigt, aber kaum geklickt werden, lässt sich daraus ableiten, dass der Pin evtl. zu viel verrät. Er macht nicht neugierig genug, um ihn zu klicken.

Interaktionen

Diese Zahl umfasst „Merken“-Vorgänge, Closeups, Klicks auf Links und das Blättern durch Karten von Karussell- und Storypins.

Ausgehende Klicks

Die mit Abstand wichtigste Kennzahl sind die Klicks auf die Links, denn das sind die Personen, die auch effektiv auf Deiner Webseite landen. Die Gesamtzahl der Klicks sagt dir, wie viele Personen deine Webseite von einem Pin aus besucht haben. Wenn Du sonst nicht unbedingt etwas mit Zahlen anfangen kannst, diese Kennzahl solltest Du Dir auf jeden Fall anschauen.

Rate der ausgehenden Klicks

Genauso wichtig wie die Klicks auf die Links ist die Rate der Klicks auf die Links. Diese Zahl setzt die Klicks ins Verhältnis zu den Impressionen. Beispiel: Du hast 100 Klicks auf einen Pin. Dieser Pin wurde 10.000 x angezeigt (=Impressionen), also hat der Pin eine Klickrate von 1%.

Beste Pinnwände

Unter der grafischen Darstellung findest Du die „besten Pinnwände“. Ich filtere die Pinnwände nach „ausgehende Klicks“.

TOP Pins

Auch bei den Top Pins hast Du mehrere Filtermöglichkeiten. Zum Einen kannst Du hier nach ausgehenden Klicks auf Links sortieren, um zu schauen, welche Pins insgesamt besonders erfolgreich sind. Du leitest also daraus ab, welche Deiner Pins besonders häufig geklickt wurden und viel Traffic generiert haben. Du kannst diese Erkenntnis nutzen, um zu diesen (alten) Beiträgen neue Pingrafiken zu erstellen oder ähnliche (neue) Beiträge zu erstellen. Rechts neben dem Filterauswahlfeld befindet sich eine kleine Checkbox. Wenn Du diese aktivierst, werden Dir die Pins der letzten 30 Tage angezeigt, was Dir zeigt, was aktuell besonders gut ankommt.

Ich sortiere ebenfalls nach Impressionen. Wenn die Impressionen zwar hoch sind, aber die Klickrate gering, dann bedeutet das unter Umständen, dass der Pin zu viel verrät und es nicht mehr notwendig ist, auf den Pin zu klicken. In diesem Fall sollte das Pindesign bzw. das Wording optimiert werden. Der Pin soll so wenig wie möglich, aber so viel wie nötig verraten, damit er geklickt wird.

Abschließend empfehle ich, die Zahlen mit den Auswertungen von Google Analytics abzugleichen, da es ggfs. Differenzen geben kann.  

Fazit

Um Pinterest Marketing besonders erfolgreich zu betreiben und möglichst viele Besucher auf die eigenen Webseite zu locken, ist es unumgänglich, sich die Kennzahlen anzuschauen.

Diese Kennzahlen solltest Du Dir auf jeden Fall regelmäßig anschauen:

  1. Impressionen
  2. Interaktionen
  3. Klicks auf Links
  4. Rate der Klicks auf Links

Welche Kennzahlen nutzt Du am liebsten?

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Was das Hier und Jetzt mit erfolgreichem Pinterest Marketing zu tun hat

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Wer mir schon länger folgt, der weiß, dass ich mich sehr für Persönlichkeitsentwicklung interessiere. Ich verschlinge alle Bücher und Artikel, die ich dazu finde.

Ein Geheimnis glücklicher Menschen ist das Leben im Hier und Jetzt. Die Vergangenheit ist passé und die Zukunft noch nicht passiert. Alles, was Du beeinflussen kannst, befindet sich im Hier und Jetzt. Du kannst jetzt Dein Leben aktiv gestalten. Nicht gestern. Nicht morgen. Jetzt!

Dieses Geheimnis glücklicher Menschen kannst Du auf den Erfolg Deines Unternehmens übertragen. Wie Du das anstellst, erfährst Du in diesem Beitrag.

Jeder von uns hat in der Vergangenheit schöne und weniger schöne Dinge erlebt, einen Menschen verloren, eine Trennung durchlebt oder einen Unfall gehabt. Unsere Gedanken hängen meist bei den nicht so schönen Dingen fest. Loslassen fällt häufig schwer. Unsere Gedanken kreisen immer wieder um dieses eine Thema, obwohl es schon längst vergangen ist. Die schmerzlichen Erinnerungen quälen uns jedoch weiterhin.

Oder Du bist schon mit den Gedanken beim morgigen Tag. Du planst eventuell, was Du Dir und Deiner Familie zum Mittagessen kochst oder was Du Schönes unternehmen kannst. Vielleicht machst Du Dir aber auch gerade Sorgen, ob Deine Kinder gut durch die Schule kommen. Jetzt, wo die Coronakrise den Alltag durcheinanderwirbelt und das Risiko besteht, den Anschluss beim Schulstoff zu verlieren.

Das heißt es, im Hier und Jetzt zu leben

Das Leben im Hier und Jetzt hat viele Vorteile, die Dich im Alltag zunehmend glücklicher machen:

  • Du nimmst Dich und Deine Umgebung achtsam wahr und bist präsent.
  • Die Dinge, die Du gerade tust, tust Du aufmerksam und achtsam.
  • Du bist mit Deiner Umgebung verbunden.
  • Du spürst Deinen Körper und nimmst alle Empfindungen wahr.
  • Deine Gedanken hängen nicht mehr in der Vergangenheit fest.
  • Deine Gedanken kreisen nicht wahllos um angstbeladene Themen und Du sorgst Dich nicht darum, was Dir Schlimmes passieren könnte.
  • Du verschiebst Dinge nicht auf später, sondern realisierst Deine Träume jetzt.
  • Wenn Du im Hier und Jetzt lebst, empfindest Du Gelassenheit und Leichtigkeit.

Wie schaffst Du es, im Hier und Jetzt zu leben?

Viele von uns hetzen durch den Alltag. Du steigst in Dein Auto, fährst zur Arbeit, arbeitest, fährst einkaufen und dann nach Hause. Zuhause angekommen kannst Du Dich aber weder an den Weg zur Arbeit noch an den Einkauf erinnern, weil Du auf „Autopilot“ geschaltet hast. Natürlich erledigst Du in diesem Moment alle Dinge, aber Du bist weder anwesend noch präsent.

Um im Hier und Jetzt zu leben, kannst Du Folgendes tun:

  • Wenn Du morgens immer im Stress bist, stehe eine halbe Stunde früher auf und starte achtsam und langsam in den Tag.
  • Fahre nicht immer den gleichen Weg zur Arbeit oder ins Coworking Space. Nimm eine andere Strecke. Falls Du mit der Bahn fährst, steige eine Station früher aus, um den Rest zu laufen und schon vor der Arbeit einen klaren Kopf zu bekommen.
  • Wenn Du zu Fuß unterwegs bist, schau Dich um. Was siehst Du? Blühen die Kirschbäume? Riecht es nach Flieder? Wie sehen die Wolken aus? Gibt es überhaupt Wolken am Himmel? Ist es windig? Wie warm oder kalt ist es heute?
  • Spüre auch in Dich hinein. Bist Du angespannt? Ziehst Du die Schultern hoch? Atmest Du ruhig oder hältst Du den Atem häufiger an?
  • Prüfe Deine Gedanken. Woran denkst Du aktuell? Machst Du Dir Sorgen? Bist Du fröhlich?
  • Wenn etwas Unschönes passiert, dann atme einmal tief durch und frage Dich zum Einen, ob es wirklich so schlimm ist, was gerade passiert ist und zum Anderen, ob Du es beeinflussen kannst. Wenn Du es nicht beeinflussen kannst, dann lohnt es sich auch nicht, sich darüber zu ärgern, oder? 😉
  • Hebe nichts für passende(re) Anlässe auf. Trag’ Deine neuen Pumps heute und nutze heute Dein Lieblingsgeschirr.

Das Hier und Jetzt bei Pinterest

Das Leben im Hier und Jetzt macht Dich im Alltag nicht nur glücklicher, sondern in Deinem Business auch erfolgreicher.

Pinterest Marketing bietet Inspirationen und neue Ideen. Die Nutzer suchen Lösungen und Vorschläge zu aktuellen Themen. Deswegen ist es sinnvoll, in der jetzigen Situation Lösungen zu pinnen, die den Familienalltag erleichtern, das Homeschooling näher bringen oder neue Fertigkeiten wie das Häkeln fördern.

Auch im Business bist Du also erfolgreicher, wenn Du präsent bist. Sei also auch bei Pinterest achtsam und pinne aufmerksam. Verbinde Dich mit Deiner Zielgruppe und überlege, was sie genau jetzt interessieren könnte. Im Moment ist neben der Coronkrise der Muttertag ein aktuelles Thema, was für die Pinterest Nutzer interessant ist. Die Analytics bieten hier umfangreiche Funktionen, um zu prüfen, was Deine Zielgruppe gerade möchte. Schau Dir insbesondere an, welche Pins in den letzten 30 Tagen geklickt wurden und erstelle ähnlichen oder neuen Content zu diesen Interessen. So holst Du Deine Zielgruppe ab und bietest Ihnen mit Deinen Inhalten Ideen und Inspiration.

Wie also wirst Du bei Pinterest erfolgreich? Indem Du die Themen pinnst, die die Nutzer zum jeweiligen Zeitpunkt am meisten interessieren und auch, indem Du auf Deine Zielgruppe reagierst. 

Fazit

Das Leben im Hier und Jetzt macht Dich im Alltag nicht nur glücklicher, sondern auch bei Pinterest erfolgreicher, so dass Du noch mehr Besuche auf Deiner Webseite generieren kannst. Pinne also immer die Themen, die die Nutzer am meisten interessieren und verbinde Dich mit Deiner Zielgruppe, um auf ihre Vorlieben reagieren zu können.

Pinnst Du schon im Hier und Jetzt? Hinterlasse mir gern einen Kommentar.

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Pinterest ist eine visuelle Suchmaschine, die ihre Nutzer mit Hilfe von ansprechenden Grafiken inspirieren und ihnen eine Lösung für ihr Problem bieten möchte. Für Dein Business ist Pinterest ein Trafficgarant. Bevor Du jedoch bei Pinterest nun wild darauf lospinnst, solltest Du Dir erstmal Gedanken zu Deiner Pinterest Strategie machen.

Ich habe viele Pinterest Accounts aufgebaut und betreut und habe für Dich die 10 ultimativen Schritte zum Erfolg in diesem Beitrag zusammengefasst. Viel Spaß beim Umsetzen!

#1 Ziel festlegen

Das übergeordnete Ziel von Pinterest Marketing ist, so viele Webseitenbesuche wie nur möglich zu generieren. Nur wer Dich bzw. Deine Webseite kennt, kann bei Dir kaufen.

Genauso wichtig, wenn nicht sogar wichtiger, ist, den nächsten Schritt zu planen und vorzubereiten. Stell Dir bitte Folgendes vor: Der Pinterest Nutzer findet Deinen Pin interessant. Der Pin macht ihn dermaßen neugierig, dass er den Pin anklickt und – juhuu – auf Deiner Webseite landet. Doch was passiert dann? Frag Dich bitte ganz ehrlich, ob klar ist, was der Nutzer als nächstes tun soll.

Wie also soll der Traffic konvertiert werden? Und genau das ist der nächste Schritt! Welches Ziel möchtest Du mit Pinterest Marketing erreichen?

Wenn Du Newsletter-Abonnenten gewinnen möchtest, dann füge in deinen Blogbeitrag Opt-in Formulare ein. Alternativ kannst Du auch ein Pop-up auf der Seite zur Newslettereintragung aktivieren. Auch die Topbar eignet sich dafür, ein Opt-in Formular einzubetten. Wenn Du also Newsletter Abonnenten haben möchtest, dann biete Deinen Besuchern auch die Möglichkeit an, sich für Deinen Newsletter anzumelden.

Oder Du hast einen Salesfunnel, der mit einer Webinaranmeldung beginnt? Dann verlinke im Blogbeitrag zur Webinaranmeldung oder nutze ein Pop-up dafür.

Versetze dich bitte in die Lage des Pinterest Nutzers und verfolge seine Reise. Frag Dich bei jedem Schritt, ob deutlich wird, was Du erreichen möchtest und korrigiere ggfs. nach.

Ein Tipp, den ich Dir noch geben möchte, ist Folgender: Es muss absolut klar sein, was als nächstes getan werden soll. Biete also bitte nicht Newsletter-Formular, Webinaranmeldung und drei weitere Sachen an. Entscheide Dich für ein Ziel pro Blogbeitrag und verfolge es. Wenn ein Nutzer überfordert ist, weil ihm 3 Sachen angeboten werden, macht er in den allermeisten Fällen gar nichts.

#2 Nische festlegen

Ein erfolgreicher Account ist einer, der viel Traffic generiert und eine hohe CTR (=Click through rate) generiert. Um das zu erreichen, muss Du dem Pinterest Algorithmus erstmal beibringen, welches Thema Du verfolgst und welche Zielgruppe Du erreichen möchtest.

Das erreichst Du, indem Du Dein Profil nischengerecht aufbereitest. Angefangen bei Deinem Profilnamen, über die Boardtitel bis hin zu den Boardbeschreibungen. Nehmen wir mal an, Du bloggst rund um das Thema Nachhaltigkeit. Dann sollten die Pinnwände Deines Profils auch nur dieses Thema aufgreifen, z.B. „nachhaltiges Reisen“, „nachhaltiges Badezimmer“, „nachhaltig leben“ usw.. Ein Board mit dem Titel „Keller Ideen“ passt da nicht rein. (Natürlich kannst Du dieses Board dennoch bespielen, setze es dann aber gern auf „geheim“ oder noch besser, dafür ein privates Profil nutzen.). Auf den ersten Blick muss deutlich werden, welcher Nische Dein Profil zugeordnet werden kann.

#3 SEO-Optimierung des Profils

Ich kann es nicht oft genug sagen: Pinterest ist kein soziales Medium, es ist eine visuelle Suchmaschine. Du kannst die Antwort auf die Suchanfragen der Pinterest Nutzer nur dann sein, wenn Du die relevanten Keywords in Deinem Profilnamen, Deiner Profilbeschreibung, in den Boardtiteln und Boardbeschreibungen sowie auch in den Pins platziert hast. 

 

#4 Content mit Mehrwert

Die Grundvoraussetzung, um Pinterest für das eigene Unternehmen nutzen zu können, ist regelmäßig neuer Content. Das können Blogbeiträge, Podcastepisoden oder Produkte in einem Shop sein. Falls du Pinterest dazu nutzen möchtest, Deinen Instagram oder Youtube Kanal zu pushen, kannst du natürlich auch diese Beiträge einplanen.

Die Nutzer sind bei Pinterest unterwegs, weil sie sich Inspiration wünschen. Sie haben ein Problem und benötigen eine Lösung.

Pinterest möchte mit seinen Inhalten seine Nutzer also inspirieren, sie auf Ideen bringen und ihnen Problemlösungen vorstellen.

Um das zu ermöglichen, sollte Dein Content Mehrwert bieten. Dein Blogbeitrag, Deine Podcastepisode oder Dein Produkt haben immer das Potenzial, die Antwort auf die Suchanfrage der Pinterest Nutzer zu sein. Nutze es, indem Du Content mit Mehrwert bietest. Sei Du die Antwort auf ihre (Suchan-)Frage!

#5 Neu ist immer besser

Pinterest möchte inspirieren und versteht sich als Ideengeber. Neue Ideen und Inspiration entstehen nur bei neuen Inhalten. Daher ist es für Dein Pinterest Marketing von großer Bedeutung, dass Du neuen Content streust.

Und so funktioniert es:

  • Im optimalen Fall erstellst Du regelmäßig neuen Content und mehrere, ansprechende Grafiken dazu, die Du bei Pinterest pinnst. Hier hast Du also einen neuen Beitrag mit einem neuen Link und neuen Grafiken. PERFEKT!
  • Als eine weitere Variante von neuem Content werden auch neue Grafiken zu einem bereits bestehenden Beitrag angesehen. Hier hast Du also einen alten Beitrag mit einem alten Link, aber neuen Grafiken.

Vermeide es also, Deine bisherigen Grafiken immer und immer wieder zu verwenden, denn sie gelten dann leider nicht als neu.

#6 Analyse ist alles

Ok, ich gebe es zu: Ich bin ein kleiner Analysejunkie 😀 So auch bei Pinterest. Die Pinterest Analytics zeigen Dir, welche Beiträge besonders erfolgsreich sind. Ich orientiere mich dabei immer an den ausgehenden Links (ehemals Klicks auf Links, bitte im Dropdown-Menü auswählen), weil es schließlich das ist, was Traffic für Deine Webseite bedeutet. Hier ein Beispiel:

Wenn Du merkst, dass ein Beitrag besonders gut ankommt, erstelle gern neue Grafiken dazu und neue Inhalte, die daran anlehnen. Du kannst Dich auch an den erfolgreichen fremden Pins orientieren und ähnliche Inhalte erstellen, da es scheinbar für Deine Zielgruppe relevant ist.

#6 Tailwind für automatisiertes Pinnen nutzen

Ich bin ein großer Freund von Effizienz und Automatisierung. Daher nutze ich für meine Kunden sehr gern das Planungstool Tailwind*, dass du zum automatisierten Pinnen nutzen kannst. Du sparst enorm viel Zeit im Vergleich zum manuellen Pinnen.

#7 Mehr Reichweite durch relevante Gruppenboards & Tailwind Communities

Gruppenboards sind ein wichtiges Instrument, um bei Pinterest organisch zu wachsen und Reichweite zu gewinnen. Nutze es aber mit Bedacht! Bespiele nur nischenrelevante anstatt „Kraut & Rüben“-Gruppenboards ohne erkennbares Kernthema. Relevanz vor Quantität! Analysiere die Gruppenboards auch regelmäßig mit Hilfe von Tailwind. Bringt Dir ein Gruppenboard nichts? Dann tritt aus 🙂

 

Das Pendant zu Gruppenboards bei Pinterest sind Communities bei TailwindIn einer Tailwind Community pinnen Pinterest Nutzer ebenfalls zu einem bestimmten Thema. Der Vorteil von Communities ggü. Gruppenboards ist, dass alle dortigen Mitglieder über die kostenpflichtige TailwindPlus Lizenz verfügen, so dass das Commitment weitaus stärker ausgeprägt ist als bei Gruppenboards, in denen auch private User unterwegs sind.

#8 Variiere Dein Pindesign und Pinformat

Dein Pindesign sollte Deine Marke widerspiegeln. Deine URL, Dein Logo und Deine Keycolor(s) sollten auf Deinen Pins einen Wiedererkennungswert schaffen. Ich nutze mehrere unterschiedliche Designs bzw. Vorlagen. Pinterest lebt aber auch von Inspiration, daher rate ich, regelmäßig das Design zu ändern, um frischen Wind reinzubringen.

Auch bei den Pinformaten kannst Du variieren. Mit statischen Pins über Giraffenpins,  Videopins, Karusselpins und Kollektionspins bis hin zu Storypins kannst Du die Pinterest-Nutzer inspirieren. Mehr Informationen zu den unterschiedlichen Formaten findest Du in meinem Blogbeitrag „Top 7 Pinterest Pin Formate, ihre Maße & Einsatzmöglichkeiten“.

#9 Nutze Rich Pins

Rich Pins sind eine Art organischer Pin, die Informationen automatisch zwischen deiner Webseite und deinen Pins synchronisieren.

Du erkennst Rich Pins an den zusätzlichen Informationen über und unter dem Bild im Closeup und am fettgedruckten Titel in deinem Feed. Wenn auf der ursprünglichen Webseite Änderungen vorgenommen werden, wird der Rich Pin auch entsprechend aktualisiert. Rich Pins stehen allen Nutzern auf Pinterest kostenlos zur Verfügung.

Es gibt verschiedene Arten von Rich Pins:

  • Artikel-Rich-Pins kannst du die Überschrift oder den Titel, die Beschreibung und den Autor des Artikels oder Blog-Posts von deiner Webseite hinzufügen.
  • Produkt-Rich-Pins beinhalten den aktuellen Preis, die Verfügbarkeit und eine Produktbeschreibung direkt im Pin.
  • Rezept-Rich-Pins kannst du einen Titel, die Portionsgröße, die Zubereitungszeit, Bewertungen, den bevorzugten Ernährungsstil und eine Liste der Zutaten für Rezepte für von deiner Webseite gemerkte Pins hinzufügen.

Mit Rich Pins hast Du eine zusätzliche Möglichkeit, noch mehr Keywords zu platzieren. Außerdem sind sie auch für das Google Ranking wichtig.

Exkurs

So richtest Du Rich Pins mit Hilfe des Plugins „Yoast SEO“ ein (Kurzanleitung):

  1. Installiere das Plugin „Yoast SEO“ über das Backend Deiner WordPress Webseite, falls Du es noch nicht installiert hast, und aktiviere es.
  2. Links in der Seitenleiste findest Du den Menüpunkt „SEO“. Dort navigierst Du innerhalb des Untermenüs zum Punkt „Social“.
  3. Oben findest Du vier Reiter: Konten, Facebook, Twitter, Pinterest. Dort klickst Du auf „Facebook“.
  4. Der oberste Punkt lautet „Open Graph Meta Data“ hinzufügen. Stelle hier sicher, dass diese Funktion aktiviert ist.
  5. Als letzten Schritt muss Pinterest die Rich Pin validieren. Dafür nutzt Du den Rich Pin Validator. In das Eingabefeld des Rich Pin Validators gibst Du den Link zu einem beliebigen Blogbeitrag an und klickst auf „Validate“. Wenn alles geklappt hat, bekommst Du folgende Erfolgsmeldung:

#10 Binde eine Pingrafik in Deinen Blogeintrag ein

Pinterest ist keine Einbahnstraße. Es können nicht nur Pins bei Pinterest gepinnt werden. Es ist ebenso möglich, Bilder von Webseiten bei Pinterest zu pinnen. Und da Du sowieso schon Pinterest Marketing betreibst, hast Du die entsprechenden Pingrafiken bereits erstellt und hast keinen Mehraufwand.

Wähle eine Pin-Grafik aus und lade sie in der Mediathek bei WordPress hoch.

Mit dem (DSGVO-konformen) Plugin „Shariff Wrapper“ kannst Du nun ein Bild speziell für Pinterest vorgeben. Der Vorteil ist, dass die Grafik, die Du einbindest, die optimalen Maße für Pinterest aufweist. Wenn jemand Deinen Beitrag bei Pinterest pinnen möchte, hat er genau die von Dir erstellte Pingrafik auf seinem Board direkt von Deiner Webseite gepinnt. 

Alternativ kannst Du – für die im Blogbeitrag sichtbare Variante – auch die Pingrafik selbst im Blogbeitrag an der gewünschten Stelle einbauen und mit dem Pin it-Button kombinieren, so dass ein “pin it” auf dem Bild erscheint, wenn der Webseitenbesucher mit der Maus über die Grafik fährt. Leider muss ich darauf hinweisen, dass es viele Pin it-Button-Plugins für WordPress gibt, allerdings wurden viele schon länger nicht mehr aktualisiert. Also gern darauf achten, dass das Plugin mit der aktuellen WordPress Version kompatibel ist 😉

Fazit

Mit strategischem Pinterest Marketing ist die visuelle Suchmaschine eine echte Traffic Granate. Alle Tipps für organischen Erfolg bei Pinterest im Überblick:

  1. Ziel festlegen
  2. Nische festlegen
  3. SEO-Optimierung des Profils
  4. Content mit Mehrwert
  5. Neuer Content ist immer besser
  6. Tailwind für automatisiertes Pinnen nutzen
  7. Mehr Reichweite durch relevante Gruppenboards und Tailwind Tribes
  8. Variiere Dein Pindesign und – format
  9. Nutze Rich Pins
  10. Binde eine Pingrafik in Deinen Blogeintrag ein

Hast Du noch einen ergänzenden Tipp? Ich freue mich auf ihn im Kommentar 🙂

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