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Pinterest Marketing wird bei Selbstständigen und für Unternehmen immer beliebter. Das ist nicht verwunderlich, da die Plattform als Trafficgarant bereits bekannt ist und jeder das Potenzial ausschöpfen möchte. Zu Recht!

Bevor Du Dich jedoch an steigenden Besucherzahlen erfreuen kannst, sollte Dein Profil zunächst korrekt eingerichtet werden, um die Basis für Deinen Erfolg bei Pinterest zu schaffen. Deswegen zeige ich Dir in diesem Beitrag, wie Du Dein Pinterest Profil korrekt einrichtest – in nur 8 Schritten!

Was ist Pinterest?

Ich kann es nicht oft genug sagen 😉: Pinterest ist kein soziales Medium, Pinterest ist eine visuelle Suchmaschine bzw. eine Bildersuchmaschine, vergleichbar mit Google für Bilder.

Nutzer besuchen Pinterest, um sich inspirieren zu lassen und neue Dinge auszuprobieren.

Glossar

Sprichst Du fließend „Pinterest“? Falls das noch nicht ganz der Fall sein sollte, hier einige Fachbegriffe:

Pin

Pins sind Posts bei Pinterest. Pins sind Ideen, die Nutzer auf Pinterest erstellen, finden und sich im Internet merken. Wenn du auf den Pin klickst, gelangst du zu der Webseite, auf der du erfährst, wie du das Abgebildete herstellst oder wo du es kaufen kannst. Wenn du einen Pin entdeckst, der dir gefällt, klick auf den roten „Merken“-Button, um ihn dir auf einer deiner Pinnwände zu merken.

Manchmal findest du Pins, die einem Freund gefallen würden. Diese Pins kannst Du direkt als Nachricht an einen Freund oder eine Gruppe schicken, um auch sie zu inspirieren.

Repin

Wird ein Pin gemerkt, den jemand anderes auf Pinterest hinzugefügt hat, dann ist das ein Repin. Dieser Repin taucht dann also samt Quell- Link an einer seiner eigenen Pinnwände auf. Die Anzahl an Repins gibt an, wie oft die eigenen Pins gemerkt wurden.

Rich Pin

Rich Pins sind eine Art von organischem Pin-Format, mit dem du mehr Kontext zu einer Idee bereitstellen kannst, indem direkt im Pin zusätzliche Informationen angezeigt werden. Rich Pins stehen allen Nutzern auf Pinterest kostenlos zur Verfügung. Du erkennst Rich Pins an den zusätzlichen Informationen über und unter dem Bild in der Großansicht und dem fetten Titel im Feed. Es gibt 3 Arten von Rich Pins: Produkt, Artikel und Rezept.

Produkt-Rich Pins zeigen den aktuellen Preis, die Verfügbarkeit und Produktinformationen direkt in deinem Pin an. Artikel- und Rezept-Rich Pins werden automatisch aktualisiert, wenn du Änderungen an deiner Webseite vornimmst.

Board / Pinnwand

Die von dir gemerkten Pins findest du auf deinen Pinnwänden (=auch Boards genannt). Benenne deine Pinnwände und ordne sie in deinem Profil nach deinen Vorlieben an.

„Geheime“ Pinnwand

Wenn du deine Pins lieber als privat behandelst oder eine Überraschung planst, für die Du Ideen sammelst, kannst du die Pinnwand auf „geheim“ stellen. Geheime Pinnwände sind nur für dich und die Nutzer sichtbar, die du dazu eingeladen hast.

Gruppenboard

Eine Gruppenpinnwand funktioniert im Grunde genauso wie ein normales oder geheimes Board. Der einzige Unterschied: Du pinnst nicht alleine, denn auf Gruppenpinnwänden teilen mehrere User die eigenen und fremde Pins. Lade andere Nutzer auf Pinterest ein, an deinen Pinnwänden mitzuarbeiten, um noch mehr Ideen zu finden. Dann wird aus Deinem Board ein Gruppenboard.

Gruppenboards sind das perfekte Instrument, um Deinen Erfolg auf Pinterest, selbst bei geringer Followeranzahl, zu steigern, denn sie haben einen entscheidenden Vorteil gegenüber normalen Boards: eine höhere Reichweite.

„Merken“-Button

Mithilfe des „Merken“-Buttons kannst Du Dir die Inhalte auf Deinen Pinnwänden bei Pinterest merken.

„Folgen“-Button

Möchtest Du über die Inhalte von einem anderen Nutzer regelmäßig informiert werden, kannst Du ihm folgen. Dazu klickst Du rechts vom Profilnamen auf den Button „Folgen“. Alternativ kannst Du auch nur einzelnen Boards folgen.

Follower

Pinterest Nutzer können sich untereinander folgen. Als Follower erhält man alle neuen Pins und Repins der Nutzer angezeigt, denen man folgt. Dabei kann einem User komplett oder nur bestimmten Pinnwänden gefolgt werden. Wer gute Inhalte schafft, wird es logischerweise leichter haben Menschen zu finden, die einem auch selbst folgen.

Hashtag

Ein Hashtag ist ein mit Doppelkreuz versehenes Schlagwort, das dazu dient, Nachrichten mit bestimmten Inhalten oder zu bestimmten Themen in sozialen Netzwerken auffindbar zu machen.

Keywords

Ein Keyword ist ein Schlüsselwort, nach dem User mit Hilfe von Suchmaschinen im Internet suchen. Als Keywords bezeichnet man einzelne Schlüsselwörter oder auch eine Kombination von Suchbegriffen, nach denen der Anwender mit Hilfe einer Suchmaschine sucht. Pinterest ist kein soziales Netzwerk, sondern eine visuelle Suchmaschine. Deshalb solltest du bei deinen Profil-, Board- und Pinbeschreibungen auf Keywords setzen, um eine bessere Auffindbarkeit zu gewährleisten.

SEO

Pinterest ist kein soziales Netzwerk, sondern eine visuelle Suchmaschine. So wie du Texte für Google optimierst, solltest du auch dein Profil sowie deine Pin- und Boardbeschreibungen für die Pinterest-Suchmaschine optimieren und Keywords verwenden. Meine 5 ultimativen Tipps zur SEO-Optimierung helfen Dir dabei:

Sichere Dir meine 5 ultimativen Tipps zur SEO-Optimierung bei Pinterest:

Home Feed / Startseite

Die Pins in Deinem Startfeed sind ganz persönlich auf dich zugeschnitten. Es ist ein Mix aus den Pins der Menschen, denen du folgst, sowie extra für dich – deinen Interessen entsprechend – ausgewählten Pins und Werbepins. In den Einstellungen kannst Du die Pinnwände, die den Startfeed nicht beeinflussen sollen, ausstellen.

Die Vorraussetzungen

Um Pinterest als Trafficbombe nutzen zu können, benötigst Du ein Ziel, wo der Traffic hingeleitet werden soll. Das bedeutet, Du benötigst regelmäßig neuen Content. Das können Blog- oder Vlogbeiträge sein, Produkte im Onlineshop oder ein Podcast.

Die Einrichtung Deines Unternehmensprofils

Ich gehe im Folgenden davon aus, dass Du bereits ein privates Profil bei Pinterest angelegt hast.

So richtest Du Dein Unternehmens-Profil ein:

1. Profil ausfüllen
Dazu gehst Du auf Dein Profil und klickst rechts oben auf die drei grauen Punkte.

Dort klickst Du auf „Einstellungen bearbeiten“. Es öffnet sich folgende Ansicht:

Fülle nun Dein Profil aus. Wähle zunächst ein Foto als Profilbild. Das kann ein Bild von Dir oder Dein Logo sein (sofern es sich gut erkennen lässt). Adressen und Telefonnummer musst Du nicht angeben, wenn Du das aus Datenschutzgründen nicht möchtest. Bis zu Deiner E-Mail Adresse sollte hier aber alles ausgefüllt sein. Dein Name sollte so präzise wie möglich verdeutlichen, was Dein Profil behandelt. Und auch die Beschreiben (bei „Über dein Profil“) sollte Deinen Besuchern so konkret wie möglich näher bringen, bei welcher Problemlösung Dein Profil unterstützen kann. Es ist bereits beim „Angezeigten Namen“ und bei „Über dein Profil“ wichtig, dass Du SEO-optimierte Angaben machst. Mehr dazu erfährst Du hier:

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2. Umwandlung Deines Kontos in ein Unternehmensprofil
Nun klickst Du links auf „Kontoeinstellungen“. Gib Deine E-Mail Adresse, Dein Land, Deine Sprache, eine Kontaktperson, Dein Geschlecht sowie den Unternehmenstyp ein.

Ganz unten gibt es den Punkt „Kontoänderungen“. Mit der Aktivierung des ersten Punktes wandelst Du Dein persönliches Konto in ein Unternehmenskonto um. Gut gemacht!

3. Verifizierung Deiner Webseite
Als nächstes erfolgt die Verifizierung Deiner Webseite. Dazu gehst Du links auf „Verifizieren“. Im entsprechenden Feld gibst Du die URL Deiner Webseite ein und klickst rechts auf „Verifizieren“.

Um Deine Webseite zu verifizieren, hast Du zwei Möglichkeiten:

  1. Entweder speicherst Du das HTML-Dokument im Stammverzeichnis Deines Webspaces ab oder
  2. Du kannst den Meta-tag im Head-Bereich Deiner Webseite platzieren. Mit einem Plugin geht das ganz leicht.

Falls Du auch bei Instagram aktiv bist, kannst Du Deine Instagram Posts automatisch bei Pinterest veröffentlichen lassen, indem Du Dein Instagram Konto verifizierst und bei „Pinnwand auswählen“ diejenige Pinnwand auswählst, auf der die Instagram Posts automatisch gepostet werden sollen.

4. Einrichtung von Rich Pins
Als nächstes richtest Du Deine Rich Pins ein. Wie das funktioniert, habe ich bereits in diesem Beitrag erklärt.

5. Erstellung von Boards / Pinnwänden
Jetzt geht es an Deine ersten Boards. 10 bis 12 Boards solltest Du zu Beginn einrichten. Diese Boards sollten Deiner Nische entsprechen. Das erste Board ist ein Board, das den Namen Deines Profils trägt und welches ausschließlich Deine eigenen Pins beinhalten wird. In meinem Fall nennt sich das Board „Milena Czogalla l Online Soulbusiness Support“. Wie Du siehst, bieten sich bei mir folgende Boards an:

  • Milena Czogalla l Online Soulbusiness Support
  • Pinterest Marketing
  • Pinterest Marketing für Anfänger
  • Pinterest Werbung
  • Pinterest Strategie
  • Pinterest Tipps
  • Storypin Ideen
  • etc.

Benenne Deine Boards so präzise wie möglich. Füge jedem einzelnen Board eine Boardbeschreibung hinzu und ordne eine Kategorie zu, damit Du dem Algorhythmus beibringst, in welcher Nische Du tätig bist und an wen er Deine Pins ausspielen soll. Tipps zur SEO-Optimierung des Boardtitels und der Boardbeschreibung findest Du hier:

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Um den Boardtitel und die Boardbeschreibung einzugeben sowie eine Kategorie zuzuordnen, klickst Du auf das jeweilige Board und, nachdem sich die neue Ansicht geöffnet hat, auf den grauen Stift oben:

So gelangst Du zu dieser Ansicht:

Wenn Du ein Board geheim halten möchtest, setzt Du bei „Sichtbarkeit“ einfach einen Haken.

6. Einrichtung Deines Pinterest Headers
Um beim Pinterest Header keine einzelnen Pins zu sehen, kannst Du hier entweder ein Bild oder ein Video platzieren. Das kann so aussehen:

Dazu klickst Du wieder rechts oben auf Deinen Namen und auf „Profil“. Als nächstes klickst Du rechts oben im Header auf den Stift und auf „Bild oder Video hochladen“. Diese Stelle eignet sich besonders gut für einen Imagefilm oder für die Bewerbung einer aktuellen Aktion wie einer Challenge, eines Webinars oder eines Freebies. Anklickbar ist es nicht, daher ist es sinnvoll, den Link zur Aktion so kurz wie möglich zu wählen. Der Pinterest Header hat ein Maß von 800x450px.

7. Erstellung und Einpflegen von Boardcovern
Für die Nerds unter Euch (wie ich einer bin 😉) kannst Du Deinem Profil ein einheitliches Design schenken, indem Du sogenannte Boardcover für ein möglichst professionellen Auftritt einsetzt. So sieht es final aus:

Dazu überlegst Du Dir erstmal ein Layout (dabei können die Hintergrundbilder auch varrieren) in dem Maß 800x800px. Diese Grafik sollte Dein Logo, Deine URL sowie den Titel des Boards umfassen und ein einheitliches Corporate Design aufweisen. Ich verwende gerne Canva als Grafiktool. Wenn Du diese Grafiken soweit erstellt hast, pflegst Du sie im nächsten Schritt bei Pinterest ein. Dazu gehst Du rechts oben auf das rote Plus und anschließend auf „Pin erstellen“. Es öffnet sich folgende Ansicht:

Links auf das graue Feld kannst Du Deine Grafik schieben. Als Titel fügst Du den Titel Deines Boards ein, als Beschreibung verwendest Du die Beschreibung Deines Boards und als Ziellink (unten) gibst Du entweder Deine Webseite ein oder ein thematisch zum Board passenden Blogbeitrag, eine passende Podcastfolge o.ä. ein. Oben wählst Du im grauen Auswahlfenster die Pinnwand aus, die mit Deinem Boardcover geschmückt werden soll. Nun drückst Du auf „Veröffentlichen“. Im Anschluss klickst Du auf das entsprechende Board, dort wieder auf den grauen Stift (wie bei Punkt 5) und gehst zum Punkt „Cover“ (in der Mitte). Drück auf den Button und klicke solange nach links oder nach rechts, bis Du Dein Cover siehst. Jetzt klickst Du auf den roten Button, um dieses Cover zu bestätigen.

8. Erstellung von Deinen ersten Pingrafiken
Nun kannst Du (ebenfalls mit Canva) Deine ersten Grafiken für Pinterest erstellen. Das Standardformat mit hoher Auflösung hat ein Maß von 1000x1500px. Auch auf Deinen Pins sollten Dein Logo und Deine URL platziert werden, um einen Wiedererkennungswert zu schaffen. Auch sollten sie das Corporate Design Deines Unternehmens widerspiegeln. Eine Übersicht zu weiteren Formaten und ihren Einsatzmöglichkeiten findest Du hier. Wie genau Du „pinnst“, werde ich in einem weiteren Beitrag behandeln.

Herzlichen Glückwunsch – Dein Pinterest Unternehmensprofil ist eingerichtet!

Fazit

Die Einrichtung Deines Pinterest Profils ist gar nicht schwierig! Hier findest Du alle 8 Schritte im Überblick:

1. Profil ausfüllen

2. Umwandlung Deines Kontos in ein Unternehmensprofil

3. Verifizierung Deiner Webseite

4. Einrichtung von Rich Pins

5. Erstellung von Boards / Pinnwänden

6. Einrichtung Deines Pinterest Headers

7. Erstellung und Einpflegen von Boardcovern

8. Erstellung Deiner ersten Pingrafiken

Wie ist es Dir ergangen? Lass es mich gern im Kommentar wissen! 😊

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